Die zweite Investmenttranche für das PV-Challenge Depot

Nach dem Artikel zur Auswertung der ersten 3 Monate der PV-Challenge geht es in diesem Beitrag um die zweite Investmenttranche für das „PV-Challenge“-Depot. Falls du wissen möchtest, was es mit der PV-Challenge konkret auf sich hat, empfehle ich den Basisbeitrag unter Die PV-Challenge – Photovoltaik-Anlage vs. Anlage in Qualitätsaktien und die bisher unter der Rubrik Die PV-Challenge erschienen Artikel zum Thema.

Die zweite Investmenttranche für das PV-Challenge Depot

Entsprechend der Regeln der Challenge habe ich pünktlich zum 01. Januar 2020 die nächste Rate von 2.500 € auf mein Depot-Verrechnungskonto überwiesen und damit an den ersten Börsentagen im neuen Jahr folgende Aktien ins „PV-Challenge“-Depot gekauft:

  • 7x Texas Instruments zu 114,50 €/Aktie, zzgl. 6,90 € Orderkosten
  • 15x Fresenius zu 49,93 €/Aktie, zzgl. 6,77 € Orderkosten
  • 6x Microsoft zu 142,00 €/Aktie, zzgl. 7,03 € Orderkosten

Sowohl zum deutschen Gesundheitskonzern Fresenius, als auch zum US-amerikanischen Halbleiter-Hersteller Texas Instruments und natürlich auch zum global agierenden Technologiegiganten Microsoft sind hier auf dem Blog bereits Beiträge in Form meiner kennzahlenbasierten Unternehmensanalysen erschienen.

Somit ergänzen die Neu-Investitionen die bisherigen Positionen in meinem Direkt-Depot (*) bei der ING. Dabei kann die momentane Depotzusammensetzung auf Basis der aktuellen Marktwerte folgender Abbildung entnommen werden:

PV-Challenge Depot
Aktuelle Depotzusammensetzung des PV-Challenge Depots, Stand 04.01.2020

Empfehlung: Neben der kostenlosen Depotführung ist das Direkt-Depot der ING für mich vor allem auf Grund seiner transparenten und variablen Gebührenstruktur interessant. So zahlt man als Depotkunde der ING pro Order einen Fixbetrag i.H.v. 4,90 €, zzgl. einem variablen Gebührenanteil von 0,25 % vom Ordervolumen. Damit beträgt die Orderprovision bereits ab einem Betrag von 654 € weniger als 1 % des Handelsvolumen. Weiterhin punktet das Direkt-Depot der ING mit der kostenfreien Gutschrift von Dividenden, der kostenfreien Umschreibung und dem Neueintrag von Namensaktien und dem automatischen Abzug des reduzierten US-Quellensteuersatzes i.H.v. 15 %. Außerdem erhalten Aktionäre von Schweizer Unternehmen direkt mit der Abrechnung der Ertragszahlung den für die Rückerstattung der Schweizer Quellensteuer benötigten Tax-Voucher ebenfalls kostenfrei dazu.
Für Depoteröffnungen bis 31.03.2020 bedankt sich die ING aktuell mit einen 50 € Amazon.de Gutschein und die Möglichkeit, 6 Monate lang für eine Flat-Fee von nur 2,90 Euro pro Order zu handeln.
Wenn du dein kostenloses Direkt-Depot über die folgende Schaltfläche (*) einrichtest, bekomme ich eine kleine Provision dafür. Damit unterstützt du die Finanzierung und Weiterentwicklung des Whirlwind-Investing Blogs, wofür ich dir bereits vorab danken möchte.

Direkt-Depot Big Size 728x90

Wenn du weitere Informationen zum Direkt-Depot der ING von mir benötigst, schreib mir doch einfach eine E-Mail oder kontaktiere mich per Facebook bzw. direkt hier auf dem Blog.

Benchmark

Wie üblich, habe ich als weiteren Benchmark für mein „PV-Challenge“-Depot den neu investierten Betrag i.H.v. 2.500 € virtuell in einen ETF auf den MSCI World von iShares angelegt. Der virtuelle Kauf erfolgte zum XETRA-Schlusskurs des iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc), ISIN IE00B4L5Y983, vom 02.01.2020 zu 56,70 € pro Anteil. Somit hätte ich für die zu investierenden 2.500 € weitere 43 Stück bekommen und folglich einen Nettobetrag von 2.438,10 € gezahlt. Entsprechend dem oben genannten und bei der ING aktuell gültigen Gebührenmodell wären zusätzlich 11,00 € bzw. 0,45 % an Orderprovision fällig geworden. Der Bruttobetrag beliefe sich dann folglich auf 2.449,10 €.

In Summe liegen im virtuellen ETF-Benchmark Depot also mittlerweile 89 Stück des iShares Core MSCI World ETFs. Im Excel schaut das virtuelle Investment bisher somit wie folgt aus.

ETF-Benchmark zur PV-Challenge
PV-Challenge – ETF-Benchmark, Stand 04.01.2020

Zusammenfassung

Wie es die Regeln zur PV-Challenge vorsehen, habe ich zum 01.01.2020 weitere 2.500 € auf mein Verrechnungskonto zum „PV-Challenge“-Depot überwiesen und anschließend in 3 weitere Aktienpakete investiert. Meine Auswahl fiel dieses Mal auf Anteile von Texas Instruments, Fresenius und Microsoft investiert. Die Gesamtinvestition betrug inkl. Gebühren 2.423,15 €. Somit verbleiben auf dem Verrechnungskonto vorerst 192,47 €.

Zugegebenermaßen hatte und habe ich nach dem starken Anstieg des breiten Aktienmarktes im vierten Quartal 2019 und den damit verbundenen doch recht hohen Bewertungen ein mulmiges Gefühl und hätte gern einen größeren Rücksetzer für die zweite Investmenttranche abgewartet. Andererseits sehen die Regeln zur PV-Challenge nun einmal die nächste Käufe Anfang Januar 2020 vor und in die Zukunft schauen können wir wohl alle nicht. Letztendlich bin ich jedoch der Ansicht, dass es sich bei den gewählten Aktien um Qualitätsunternehmen handelt, welche langfristig weiterhin steigende Umsätze, Gewinn und Cashflows genieren werden und somit das „PV-Challenge“-Depot in Gänze voranbringen werden.
Und sollten wir um Laufe des Jahres doch signifikant fallende Kurse sehen, dann stehen immer noch zwei Investmenttranchen im Rahmen der PV-Challenge an und ich kann dann weitere Aktien von Qualitätsunternehmen zu deutlich geringeren Preisen kaufen. 🙂

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Viele Grüße,
Whirlwind.

Disclaimer: Die unter Whirlwind-Investing veröffentlichten Analysen und Texte stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Aktien, ETFs und Fonds sind immer mit Risiken behaftet. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Trotz gründlicher Recherche kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen keine Haftung übernommen werden. Beachtet bitte auch noch einmal meinen gesonderten Disclaimer als Teil des Impressums.

Transparenzhinweis: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages bin ich in Aktie von Microsoft, Johnson & Johnson, Texas Instruments, Church & Dwight, Royal Dutch Shell und Fresenius investiert.

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