VISA – Analyse vom 14.12.2019

VISA – die Aktie der weltbekannten Kreditkartengesellschaft steht im Fokus der aktuellen Analyse auf Basis meiner kennzahlenbasierten Bewertungssystematik. Hierbei gehe ich auf das Unternehmen und seine wesentlichen Kennzahlen zur finanziellen Stabilität, Profitabilität und zum Wachstum näher ein. Zur Beurteilung des Risikos schaue ich weiterhin, wie sich das Unternehmen in der letzten Krise geschlagen hat und welche Drawdowns für die Aktie üblich sind? Zum Schluss erfolgt eine Einschätzung der aktuellen Bewertung, verglichen mit der historischen Bewertung auf Basis des KGVs und der Dividendenrendite.

Anmerkung am Rande: Eigentlich stand als nächstes ein Beitrag über den deutschen Pharma- und Laborzulieferer Sartorius auf dem Plan, welchen ich noch vor Weihnachten veröffentlichen wollte. Jedoch habe ich beim Durchschauen meines Redaktionsplanes bemerkt, dass sich mit Apple, Procter & Gamble und VISA drei Unternehmen darauf befinden, welche bereits vor einigen Monaten ihre jeweiligen Geschäftsjahre beendet haben und bei denen bereits die Zahlen für 2019 vollständig vorliegen. Daher werde ich den Artikel zu Sartorius etwas nach hinten verschieben und beginne nun erst einmal mit der Vorstellung und Analyse der VISA Inc. – Los geht’s!

Allgemeines zur Aktie und zum Unternehmen

VISA – gegründet im Jahr 1970 als National Bank Americard Inc. – ist heute ein globales Unternehmen für Zahlungstechnologie, das Verbrauchern, Unternehmen, Finanzinstituten und Regierungen digitales Bezahlen ermöglicht. Das Unternehmen ist dabei der größte Zahlungsdienstleister der Welt und möchte allen Menschen unkompliziertes Bezahlen ermöglichen, ganz gleich, ob es sich dabei um kleine oder große Beträge handelt. Dabei hat VISA eines der weltweit fortschrittlichsten Telekommunikations- und Computernetzwerke aufgebaut und verbindet alle VISA-Mitglieder, Akzeptanzstellen sowie zahlreiche Geldautomaten global miteinander. Wer genau erfahren möchte, mit welchen Produkten und Services VISA Umsätze und Gewinne generiert, dem empfehle ich einen Blick in den Geschäftsbericht des Unternehmens – VISA Annual Report.

Am 18. März 2008 wagte VISA den Schritt an die Börse. Die Aktie wird unter der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) US92826C8394 bzw. der Wertpapierkennnummer (WKN) A0NC7B gehandelt und ist im Dow Jones und S&P 500 gelistet. Entsprechend dem Global Industry Classification Standard (GICS) ist VISA dem Informationstechnologiesektor zugeordnet.

Aktien-Dashboard und Qualitätsfaktoren

Das Geschäftsjahr von VISA beginnt am 01.10. und endet am 30.09. und unter Berücksichtigung des abgeschlossenen Fiskaljahrs 2019 ergibt sich mit Stand 14.12.2019 folgendes Dashboard für die Aktie:

Dashboard VISA Whirlwind-Investing
VISA – Whirlwind-Investing Analyse, Stand 14.12.2019

Finanziell ist VISA mit einer Eigenkapitalquote, gemittelt über 3 Jahre, von über 48 % und einer Schuldentilgungsdauer (ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel) von unter 3 Jahren sehr gut aufgestellt. Des Weiteren gelingt es dem Unternehmen von Jahr zu Jahr mehr Eigenkapital zu akquirieren. Die über 3 Jahre gemittelte Eigenkapitalrendite beträgt 28,5 % und die operative Marge über 60 % spricht für einen tiefen Burggraben.

Im Bereich der Wachstumsparameter erreicht VISA volle 10 von 10 Punkten. Die Umsätze und operativen Gewinne von VISA wachsen stabil und kontinuierlich. So beträgt das Umsatzwachstum über 5 Jahre 14 % p.a. sowie 13,84 % p.a. über 10 Jahre. Das Wachstum der operativen Gewinne beträgt sogar 14,28 % p.a. bzw. 15,54 % p.a. (über 5 und 10 Jahre).

Auch die Dividende wächst mit über 20 % pro Jahr gemittelt über 5 Jahre zügig. Wird diese hohe Wachstumsrate beibehalten, verdoppelt sich die Dividende in weniger als 4 Jahren. Da ist die aktuell niedrige Dividendenrendite meiner Meinung nach sogar fast egal. Aktuell zahlt das Unternehmen eine Quartalsdividende i.H.v. von 0,30 USD, was beim aktuellen Preis der Aktie von etwa 184 USD einer annualisierten Dividendenrendite von 0,65 % entspricht. Die über 3 Jahre gemittelte Ausschüttungsquote beträgt zudem auch nur gut 20 %.

Performance im Vergleich

An dieser Stelle folgt ein Blick auf die Performance der letzten Jahre. Die Total-Return-Rendite über die letzten 5 Jahre, d.h. Kauf der Aktie von VISA zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2014 und Verkauf zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2019, beträgt inkl. Berücksichtigung der gezahlten Dividenden durchschnittlich 24,79 % pro Jahr. Diese hohe Rendite führt zu einer Verdoppelung des investierten Kapitals in weniger als 3 Jahren. Damit hat VISA die Performance des breiten S&P 500 Kurs-Index deutlich übertroffen.

5-Jahres Kursverlauf – VISA verglichen mit dem S&P 500 Kurs-Index, Stand 14.12.2019, Quelle: ariva.de

Risiko: Ergebnisse in der letzten Krise

Allgemeinhin wird an der Börse zur Quantifizierung des Risikos die Volatilität verwendet. Dabei zeigt die Volatilität die Schwankungsintensität des Preises einer Aktie innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Je höher die Volatilität eines Wertpapiers, umso stärker schlägt der Kurs nach oben und unten aus und desto riskanter ist eine Investition in selbiges.

Langfristig orientierten Investoren kann die Schwankung des Preises jedoch im Grunde genommen weitestgehend egal sein, da der Preis letztlich nur beim Kauf, beim Nachkauf oder beim Verkauf eine Rolle spielt. Das Hauptrisiko für einen Langfristanleger ist meiner Meinung nach dagegen, dass das Unternehmen auf Grund einer langanhaltenden fundamentalen Schwäche irgendwann in ernste Zahlungsschwierigkeiten gerät und infolgedessen Insolvenz anmelden muss. Daher schaue ich mir zur Beurteilung des Risikos hier noch einmal gezielt die fundamentalen Daten an, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Dabei konzentriere ich mich vor allem auf die Kennzahl des operativen Gewinns (EBIT). Wesentliche Fragen sind für mich an dieser Stelle:

  • Musste das Unternehmen in der letzten Krise einen Verlust ausweisen (EBIT < 0)?
  • Betrug der Gewinnrückgang in den Jahren der Krise > 50 %?
  • Wie viele Jahre dauerte es nach einem signifikanten Gewinnrückgang, bis der operative Gewinn wieder auf Vorkrisenniveau oder darüber lag?

Für den gesamten Zeitraum meiner Betrachtung, d.h. seit dem Börsengang im März 2008 hat VISA stets positive operative Gewinne (EBIT) ausgewiesen. Weiterhin gab es bei VISA seit dem IPO 2008 keinen Gewinnrückgang auf Basis der Kennzahl Gewinn je Aktie (EPS) > 50 %. Der maximale Gewinnrückgang auf EPS-Basis betrug 39,23 % – von 1,30 USD/Aktie im Jahr 2011 auf 0,79 USD/Aktie im Jahr 2012. Dieser Rückgang hin jedoch nicht direkt mit einem schlecht laufenden Geschäft von VISA zusammen, sondern resultierte aus einer Rückstellung i.H.v. 4,1 Mrd. USD für mögliche Rechtsstreitigkeiten, welche in dieser Zeit erwartet wurden. Des Weiteren wurde dieser vermeidliche Gewinnrückgang bereits ein Jahr später wieder aufgeholt.

Schließlich werfe ich nun noch einen Blick auf die Drawdowns der Aktie. Als Drawdown bezeichnet man den Abstand des Kurses vom jeweils letzten Hoch. Hierfür bietet sich eine Angabe in Prozent an. Die Betrachtung der Drawdowns einer Aktie vermittelt einen Eindruck, welche Buchwertverlusten Investoren in der Vergangenheit ertragen mussten, worauf man sich unter Umständen auch in Zukunft einstellen sollte und welche Rücksetzer im Kurs allgemein zu erwarten sind.

Drawdown-Chart VISA Whirlwind-Investing
Drawdown-Chart – VISA, Stand 14.12.2019

Zum Leidwesen der VISA-Aktionäre schloss sich unmittelbar an den Börsengang im März 2008 die Weltfinanzkrise 2008/2009 an. Die allgemein bedrückte Marktstimmung in dieser Zeit führte direkt zu einem Kursrücksetzer von etwas über 50 %, obwohl selbst in dieser Zeit die Umsätze, Gewinne und Cashflows beachtlich stiegen. Jedoch korrigierte der Markt seine Einschätzung innerhalb kürzester Zeit wieder, sodass bereits im Dezember 2009 ein neues Hoch erreicht wurde. Ansonsten ist der Kursverlauf im Großen und Ganzen von geringen Rücksetzern gekennzeichnet, die selten über 10 bis 15 % hinausgehen.

Aktuelle Bewertung in Relation zur historischen Bewertung

Zum Schluss werfe ich an dieser Stelle gern bekanntermaßen einen Blick auf die aktuelle Bewertung der Aktie, vor allem im Vergleich zur eigenen historischen Bewertung auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses und der Dividendenrendite.

Im Durchschnitt der letzten 5 Jahre wurde VISA mit einem KGV von 29,35 bewertet. Laut Schätzungen auf Seekingalpha.com erwarten die Analysten für das Fiskaljahr 2020 einen Gewinn je Aktie i.H.v. 6,20 USD. Basierend auf dem aktuellen Preis i.H.v. von etwa 184 USD entspricht dies einem KGV20(e) von 29,7. Damit scheint die Aktie auf KGV-Basis momentan annährend fair bewertet zu sein. Diese Einschätzung stützt meiner Meinung nach auch der KGV-Chart, welcher zeigt, dass der Kurs etwa um das 30-fache Gewinn-Multiple schwankt.

KGV-Chart VISA Whirlwind-Investing
KGV-Chart – VISA, Stand 14.12.2019

Der Blick auf die historische Dividendenrendite zeigt, dass VISA-Aktionäre über 5 Jahre eine durchschnittliche Dividendenrendite i.H.v. 0,7 % erwarten konnten. Auf Basis der aktuellen Quartalsdividende i.H.v. 0,30 USD/Aktie führt dies auf Basis des aktuellen Preises zu einer DivR20(e) von 0,65 %. Damit liegt die aktuelle Dividendenrendite zumindest im Bereich der historischen Dividendenrendite der letzten 5 Jahre, woraus sich auch an dieser Stelle eine faire bis leichte Überbewertung der Aktie schließen lässt.

Dieses Bild wird ebenso vom DivR-Chart gestützt. So bewegte sich die historische Dividendenrendite von VISA seit 2014 meist im Bereich zwischen 0,6 % und 0,8 %, wobei an dieser Stelle nochmals auf das beständige und vergleichsweise hohe Dividendenwachstum von über 20 % p.a. bei einer Ausschüttungsquote von unter 25 % hingewiesen werden muss.

Dividendenrendite VISA Whirlwind-Investing
DivR-Chart – VISA, Stand 14.12.2019

Empfehlung: Wenn dir die Aktienvorstellung gefallen hat und du von der Qualität des Unternehmens überzeugt bist, vorerst aber erst einmal nur eine kleine Position eröffnen und somit mit „Skin in the Game“ den weiteren Verlauf der Aktie verfolgen möchtest, empfehle ich dir ein Depot beim Broker Trade Republic zu eröffnen.
Der mobile Broker Trade Republic bietet den Aktien- und ETF-Handel ohne Orderprovisionen an. Es fällt lediglich eine Fremdkostenpauschale in Höhe von 1 € an, wodurch auch kleine Ordervolumen wirtschaftlich umgesetzt werden können. Selbstverständlich entstehen bei Trade Republic auch keine Kosten für die Depotführung oder durch Negativzinsen und selbst die Verbuchung von Dividenden erfolgt kostenlos. Gehandelt wird von 7:30 – 23:00 über die LS Exchange, wobei die Spreads (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs) zu den XETRA-Handelszeiten an den XETRA-Referenzmarkt gebunden sind.
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Zusammenfassung

Die seit 2008 börsengehandelte VISA ist eine Erfolgsgeschichte durch und durch. Eine Total-Return-Rendite von knapp 25 % p.a. über 5 Jahre spricht hierbei eine deutliche Sprache. Auch hinsichtlich der Kennzahlen zur finanziellen Stabilität, zur Profitabilität und zum Wachstum passt hier fast alles, was letztendlich zu einer Bewertung von 19 aus 23 Punkten führt. Lediglich die Dividendenrendite von unter 0,7 % fällt etwas mau aus. Jedoch muss hier unbedingt die hohe und bei einer Ausschüttungsquote von unter 25 % auch nachhaltige Dividendenwachstumsrate von über 20 % p.a. berücksichtigt werden.

Mit Blick auf die Drawdowns und die aktuelle Bewertung im Vergleich zur historischen Bewertung auf KGV- und DivR-Basis bin ich bei VISA der Meinung, dass sich ein Einstieg eigentlich fast immer lohnt. Mit genügend Cash in der Hinterhand würde ich hier zu folgender Strategie tendieren:

  1. mit einer ersten Tranche einsteigen, um von weiter steigenden Kursen und Dividenden zu profitieren
  2. bei gelegentlichen Rücksetzern mutig nachkaufen

Eine Alternative stellen hier meiner Meinung nach Aktiensparpläne dar. Hier hoffe ich, dass der mobile Broker Trade Republic (*) neben seinen mittlerweile kostenlosen ETF-Sparplänen kurz- bis mittelfristig auch kostenfreie Sparpläne auf Einzelaktien anbietet. Dann wäre ich auch innerhalb kürzester Zeit überzeugter VISA-Sparplan-Besitzer und VISA-Aktionär. 🙂

Wenn euch der Beitrag gefallen hat, lasst gern einen Kommentar mit euren Gedanken und Anregungen zur vorgestellten Aktie da. Auch über konstruktive Kritik freue ich mich sehr. Gern könnt ihr diesen Artikel sowie den Whirlwind-Investing Blog auch an Gleichgesinnte, Freund und Bekannte weiterempfehlen.

Ich wünsche euch einen erholsamen dritten Advent und eine restliche, hoffentlich ruhige Vorweihnachtszeit.

Viele Grüße,
Whirlwind.

Disclaimer: Die unter Whirlwind-Investing veröffentlichten Analysen und Texte stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Aktien, ETFs und Fonds sind immer mit Risiken behaftet. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Trotz gründlicher Recherche kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen keine Haftung übernommen werden. Beachtet bitte auch noch einmal meinen gesonderten Disclaimer als Teil des Impressums.

Transparenzhinweis: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages bin ich in keine der genannten Aktien oder sonstigen Wertpapiere investiert. Fernen beabsichtige ich nicht diese oder andere Aktien oder Investmentvehikel innerhalb der nächsten 48 h zu kaufen oder zu verkaufen.

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4 Kommentare

  • Avatar Michael Klein

    Sehr fundierte Analyse. Danke. Geben Sie auch Analysen von privaten Investments?
    Ich bin erst seit einem Jahr an der Börse und bin von den ganzen vielfältigen „Empfehlungen“ verunsichert.

    M.f.G.
    M.Klein

    • Hallo Michael,

      ich hoffe, das „Du“ ist okay.
      Herzlich willkommen auf meinem Blog und vielen Dank für deinen Kommentar.
      Was meinst du mit „Analysen von privaten Investments“?

      Im Prinzip schaue ich mir meist Aktien von Unternehmen an, deren Produkte und Dienstleistungen ich im Alltag begegne.
      Meiner Meinung nach ist für eine langfristig orientierte Geldanlage wichtig, dass die Unternehmen solide aufgestellt sind und profitabel wirtschaften.
      Weiterhin sind kontinuierlich steigende Umsätze, Gewinnne und Cashflows ein gutes Zeichen.
      Des Weiteren sollte man nicht blind „Empfehlungen“ Dritter folgen, sondern sich immer seine eigenen Gedanken machen.
      Kurzfristig kann wohl niemand vorhersagen, ob die Kurse steigen oder fallen. Langfristig bin ich jedoch davon überzeugt, dass sich Qualität auszahlt.

      Um das Thema Börse und Kennzahlen zu verstehen, hat mir der Klassiker von Peter Lynch – Der Börse einen Schritt voraus (Amazon Partnerlink) sehr geholfen. Peter Lynch war ein großer Fondsmanager und erklärt in seinem Buch erfrischend und unterhaltsam die Börse und geht dabei auf die wichtigsten Kennzahlen ein. Des Weiteren zeigt er auf, was Privatinvestoren gegenüber Großanlegern für Vorteile haben und worauf man sich bei der Aktienauswahl seiner Meinung nach konzentrieren sollte.

      Ich wünsche eine besinnliche restliche Vorweihnachtszeit.

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar Peter Lischka

    Daniel, Deine Analyse gefällt mir richtig gut! Präzise, knapp , enthält die wichtigsten Kennzahlen.
    Langweilt nicht, sondern bietet hochwertige Informationen für „faule Menschen“ wie mich, die sich einfach nicht so sehr mit Kennzahlen beschäftigen möchten..
    vielen Dank. Und Chapeau!!

    • Hallo Peter,

      vielen Dank für deinen Kommentar, die netten Worte und das Lob.
      Ja, so soll es sein… Kurz und knapp, aber dennoch möglichst präzise. Natürlich kann man sich streiten, warum Kennzahl „XYZ“ nicht dabei ist. Beispielsweise wäre das ROIC als Profitabilitäts- oder das KUV als Bewertungskennzahl vor allem bei Wachstumsunternehmen noch interessant. Und kleinere Ergänzungen bwz. Optimierungen werde ich im Laufe der Zeit am Dashboard sicherlich noch vornehmen. Aber erst einmal bin ich bemüht den weiteren Redaktionsplan abzuarbeiten… 😉 Weitere geplante Analysen sind u.a. P&G, Coca-Cola, Sartorius, Mastercard, Croda und McCormick…

      Schau gern bei Gelegenheit wieder vorbei. Mein Ziel ist es den Content und damit hoffentlich den Nutzen von Woche zu Woche zu erhöhen. 🙂

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

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