Thermo Fisher Scientific – Analyse vom 07.02.2020

Thermo Fisher Scientific Whirlwind-Investing
Übersicht – Thermo Fisher Scientific, Stand 07.02.2020

In dieser Analyse schaue ich mir mit Thermo Fisher Scientific – Ticker TMO – einen bedeutenden Dienstleister für die wissenschaftliche Forschung im Gesundheitssektor auf Basis meiner kennzahlenbasierten Bewertungssystematik genauer an. In diesem Beitrag gehe ich dabei wie gewohnt ausführlich auf das Unternehmen, seine Geschäftsbereiche und wesentlichen Kennzahlen ein. Anhand von ausgewählten Fundamentaldaten wird dabei die finanzielle Stabilität, die Profitabilität und das Wachstum näher betrachtet und bewertet. Zur Beurteilung des Risikos schaue ich schließlich, wie sich das Unternehmen in der letzten Krise geschlagen hat und welche Drawdowns für die Aktie üblich sind? Zum Schluss erfolgt eine Einschätzung der aktuellen Bewertung, verglichen mit der historischen Bewertung auf Basis des KGVs und der Dividendenrendite.

Allgemeines zur Aktie und zum Unternehmen

Das US-amerikanische Unternehmen Thermo Fisher Scientific beschreibt sich selbst als „world leader in serving science“ (= Weltmarktführer im Dienste der Wissenschaft). Es bietet seinen Kunden eine Vielzahl an innovativen Lösungen für jede Phase wissenschaftlichen Arbeitens an und sieht es als seine Mission, die Welt gesünder, sauberer und sicherer zu machen. Die Angebotspalette beinhaltet bewährte Produkte und Serviceleistungen zur:

  • Beschleunigung von Forschung in der Biowissenschaft,
  • Lösung komplexer analytischer Herausforderungen,
  • Verbesserung der Diagnostik und Therapie von Patienten und zur
  • Steigerung der Produktivität kundeneigener Labors.

Zu den Marken von Thermo Fisher Scientific gehören einige der renommiertesten Namen in der Wissenschaft, darunter Thermo Scientific, Applied Biosystems, Invitrogen, Fisher Scientific und Unity Lab Services. Aktuell arbeiten weltweit mehr als 75.000 Mitarbeiter für das Unternehmen.

Thermo Fisher erzielten im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz i.H.v. 25 Mrd. USD, welcher sich auf die Segmente Analytical Instruments, Life Sciences Solutions, Specialty Diagnostics und Laboratory Products and Services aufteilt. Die Umsätze und Margen der jeweiligen Segmente können der folgenden Grafik entnommen werden, welche vom Unternehmen im Rahmen des Q4-Reportings für das Gesamtjahr 2019 veröffentlicht wurde.

Umsätze und operative Margen je Segment von Thermo Fisher Scientific, Basis Fiskaljahr 2019, Quelle: Thermo Fisher Scientific Homepage – ir.thermofisher.com

Weiterhin handelt es sich bei Thermo Fisher Scientific um ein zukauffreudiges Unternehmen, wie die Auflistung der neuesten Akquisitionen seit 2016 zeigt.

Neuerwerbungen von Thermo Fisher seit 2016, Quelle: Thermo Fisher Scientific Homepage – ir.thermofisher.com

Die Aktie von Thermo Fisher wird unter der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) US8835561023 und der Wertpapierkennnummer (WKN) 857209 geführt, nach dem Global Industry Classification Standard (GICS) dem Gesundheitssektor zugeordnet und im amerikanischen S&P 500 Index gelistet.

Aktien-Dashboard und Qualitätsfaktoren

Das Geschäftsjahr von Thermo Fisher Scientific beginnt am 01. Januar und endet am 31. Dezember. Unter Berücksichtigung des abgeschlossenen Fiskaljahrs 2019 ergibt sich mit Stand 07.02.2020 folgendes Dashboard für die Aktie:

Thermo Fisher Scientific Dashboard Whirlwind-Investing
Thermo Fisher Scientific – Whirlwind-Investing Analyse, Stand 07.02.2020

Finanziell ist Thermo Fisher mit einer über 3 Jahre gemittelten Eigenkapitalquote von über 48 % solide aufgestellt, wobei die Schuldentilgungsdauer (ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel) mit 5,7 Jahren leicht oberhalb meines Zielkorridors liegt. Allerdings geht dies unter Berücksichtigung der Zukauffreude des Unternehmens vollkommen in Ordnung, denke ich. Zumal es dem Unternehmen beständig gelingt sein Eigenkapital zuverlässig zu steigern. So beträgt das jährliche Eigenkapitalwachstum im geometrischen Mittel über 5 Jahre 7,6 %, über 7 Jahre 9,7 % und über 10 Jahre 6,7 %. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass ein Großteil des Eigenkapitals zunächst als Goodwill (= immaterieller Vermögenswert) in der Bilanz geführt wird.

Thermo Fisher wirtschaftet profitabel und hat seit über 10 Jahren operativ stets Gewinne ausgewiesen. Dagegen fällt die Eigenkapitalrendite, gemittelt über 3 Jahre, i.H.v. 10,62 % etwas mau aus. Insgesamt sind die Margen seit 2006 jedoch steigend, sodass sich dies idealweise in den kommenden Jahren auch bei der Kapitalrentabilität positiv bemerkbar machen sollte.

Deutlich positiver fällt das Bild wiederum beim Umsatz- und Gewinnwachstum aus. So wachsen die Umsätze jährlich über 5 und 10 Jahre im oberen einstelligen und die operativen Gewinne sogar im unteren zweistelligen Bereich.

Aktuell zahlt Thermo Fisher eine Quartalsdividende i.H.v. von 0,19 USD, was beim aktuellen Preis der Aktie von etwa 329 USD zu einer annualisierten Dividendenrendite i.H.v. homöopathischen 0,23 % führt. Das jährliche Dividendenwachstum (CAGR) über 5 Jahre beträgt 4,8 % p.a., wobei die Dividende für die Geschäftsjahre 2013 bis 2017 konstant bei jährlich 0,60 USD belassen und erst die letzten beiden Jahre jeweils um gut 10 % p.a. gesteigert wurde. Die über 3 Jahre gemittelte Ausschüttungsquote liegt bei unter 10 % des Netto-Gewinns.

Performance im Vergleich

An dieser Stelle folgt ein Blick auf die Performance der letzten Jahre. Die Total-Return-Rendite über die letzten 5 Jahre, d.h. Kauf der Aktie von Thermo Fisher zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2014 und Verkauf zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2019, beträgt inkl. der gezahlten Dividenden durchschnittlich 18,77 % pro Jahr. Mit dieser Performance lief die Aktie von Thermo Fisher in den letzten 5 Jahren besser, als der breite S&P 500 Kurs-Index, wie der folgende Chart-Vergleich zeigt.

5-Jahres Kursverlauf – Thermo Fisher Scientific verglichen mit dem S&P 500 Kurs-Index, Stand 07.02.2020, Quelle: ariva.de

Risiko: Ergebnisse in der letzten Krise

Allgemeinhin wird an der Börse zur Quantifizierung des Risikos die Volatilität verwendet. Dabei zeigt die Volatilität die Schwankungsintensität des Preises einer Aktie innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Je höher die Volatilität eines Wertpapiers, umso stärker schlägt der Kurs nach oben und unten aus und desto riskanter ist eine Investition in selbiges.

Langfristig orientierten Investoren kann die Schwankung des Preises jedoch im Grunde genommen weitestgehend egal sein, da der Preis letztlich nur beim Kauf, beim Nachkauf oder beim Verkauf eine Rolle spielt. Das Hauptrisiko für einen Langfristanleger ist meiner Meinung nach dagegen, dass das Unternehmen auf Grund einer langanhaltenden fundamentalen Schwäche irgendwann in ernste Zahlungsschwierigkeiten gerät und infolgedessen Insolvenz anmelden muss. Daher schaue ich mir zur Beurteilung des Risikos hier noch einmal gezielt die fundamentalen Daten, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, an. Dabei konzentriere ich mich vor allem auf die Kennzahl des operativen Gewinns (EBIT). Wesentliche Fragen sind für mich an dieser Stelle:

  • Musste das Unternehmen in der letzten Krise einen Verlust ausweisen (EBIT < 0)?
  • Betrug der Gewinnrückgang in den Jahren der Krise > 50 %?
  • Wie viele Jahre dauerte es nach einem signifikanten Gewinnrückgang, bis der operative Gewinn wieder auf Vorkrisenniveau oder darüber lag?

Für den gesamten Zeitraum meiner Betrachtung, d.h. seit dem Geschäftsjahr 2006 hat TMO stets positive operative Gewinne (EBIT) ausgewiesen. Auch signifikante Gewinnrückgänge blieben in diesem Zeitraum größtenteils aus. Einzig im Zuge der Weltfinanzkrise 2008/2009 fiel der operative Gewinn um knapp 15 % und der Gewinne je Aktie um etwa 13,5 %. In beiden Fällen wurde jedoch bereits ein Jahr später, d.h. im Fiskaljahr 2010, wieder ein Gewinn oberhalb des 2008er Gewinnniveaus berichtet.

Schließlich werfe ich nun noch einen Blick auf die Drawdowns der Aktie. Als Drawdown bezeichnet man den Abstand des Kurses vom jeweils letzten Hoch. Hierfür bietet sich eine Angabe in Prozent an. Diese Betrachtung vermittelt einen Eindruck, welche Buchwertverluste Investoren in der Vergangenheit hinnehmen mussten, worauf man sich unter Umständen in Zukunft einstellen sollte und ob es womöglich Muster im Kurs gibt, die unter Umständen typisch für die jeweilige Aktie sind. Die Drawdowns der Aktie von Thermo Fisher werden im folgenden Diagramm dargestellt.

Drawdown-Chart Thermo Fisher Scientific Whirlwind-Investing
Drawdown-Chart – Thermo Fisher Scientific, Stand 07.02.2020

Wie im Drawdown-Chart zu erkennen ist, gab der Kurs von TMO im Zuge der Weltfinanzkrise 2008/2009 um über 50 % nach. Das Tief wurde im November 2008 erreicht. Anschließend dauerte es bis Mai 2011, bis der Kurs schließlich erstmals wieder ein neues Hoch erreichte. Da in der Zwischenzeit jedoch, wie bereits beschrieben, die Gewinne weiter gesteigert wurden, führte dies zu einem stetig sinkenden Kurs-Gewinn-Verhältnis in dieser Zeit.

Aktuelle Bewertung in Relation zur historischen Bewertung

Zum Schluss werfe ich an dieser Stelle wie üblich einen Blick auf die aktuelle Bewertung der Aktie. Weiterhin vergleiche ich diese mit der eigenen historischen Bewertung auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses und der Dividendenrendite.

Im Durchschnitt der letzten 5 Jahre wurde Thermo Fisher Scientific mit einem KGV von etwa 29 bewertet. Laut Schätzungen auf Seekingalpha.com erwarten die Analysten für das Fiskaljahr 2020 einen Gewinn je Aktie i.H.v. 13,62 USD. Basierend auf dem aktuellen Preis i.H.v. von 329 USD entspricht dies einem KGV20(e) von 24,2. Auf KGV-Basis liegt damit die aktuelle Bewertung unter Berücksichtigung der Analystenschätzung für den 2020er Gewinn je Aktie unter dem historischen Durchschnitt.

Im KGV-Chart ist ersichtlich, dass sich das KGV seit 2014 im Bereich zwischen 25 und 35 bewegt. Vor allem durch den erwarteten Gewinnsprung für 2020 liegt nun das KGV im unteren Bereich der historischen Bandbreite.

KGV-Chart Thermo Fisher Scientific Whirlwind-Investing
KGV-Chart – Thermo Fisher Scientific, Stand 07.02.2020

Mit Blick auf die historische Dividendenrendite zeigt sich, dass Aktionäre von Thermo Fisher über 5 Jahre eine durchschnittliche Dividendenrendite i.H.v. 0,36 % erhalten haben. Auf Basis der aktuellen Quartalsdividende i.H.v. 0,19 USD/Aktie führt dies unter Berücksichtigung des aktuellen Preises jedoch lediglich zu einer annualisierten 2020er Dividendenrendite von 0,23 %. Damit liegt die aktuelle Dividendenrendite deutlich unter der historischen Dividendenrendite. Auf Grund der vergleichsweise kurzen Dividendenhistorie in Verbindung mit der zurückhaltenden Dividendenpolitik des Unternehmens ist meiner Meinung nach jedoch eine Bewertung auf Basis der Dividendenrendite bei Thermo Fisher wenig aussagekräftig.

Im DivR-Chart, welcher erst mit Zahlung der ersten Dividende im Jahre 2012 beginnt, ist zu sehen, dass die Dividendenrendite kontinuierlich abgenommen hat.

DivR-Chart Thermo Fisher Scientific Whirlwind-Investing
DivR-Chart – Thermo Fisher Scientific, Stand 07.02.2020

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Zusammenfassung

Thermo Fisher Scientific bietet seinen Kunden innovative Lösungen für jede Phase wissenschaftlichen Arbeitens im Gesundheitssektor an. Das Unternehmen wirtschaftet profitabel und erzielt seit über 10 Jahren durchgehend Gewinne.

Trotz reger Zukauffreude ist das Unternehmen finanziell solide aufgestellt und nicht übermäßig verschuldet. Das Eigenkapital des Unternehmens wächst beständig und zuverlässig, wobei ein Großteil als Goodwill geführt wird. Auch die Umsätze, Gewinne und Cashflows wachsen über verschiedene Zeiträume solide und kontinuierlich im oberen einstelligen bis unteren zweistelligen Bereich. Die Eigenkapitalrendite ist mit durchschnittlich 10 % zwar vergleichsweise gering, jedoch konnte die operative Marge seit 2006 bis heute fast verdreifacht werden.

Wenig interessant könnte die Aktie dagegen für Investoren sein, welche bereits heute Wert auf eine wesentliche Dividende legen, denn aktuell liegt die Dividendenrendite mit unter 0,3 % eher im homöopathischen Bereich.

Auf Basis der geschätzten Gewinne für das Geschäftsjahr 2020 wird Thermo Fisher aktuell mit einem 24er KGV bewertet. Damit liegt die Bewertung unter der historischen Bewertung auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses. Auf Grund der kurzen Dividendenhistorie und der zurückhaltenden Dividendenpolitik macht eine Bewertung auf Basis der Dividendenrendite bei TMO dagegen wenig Sinn.

Zum Schluss habe ich mir noch den aktuellen Free Cash Flow angesehen und basierend auf der aktuellen Marktkapitalisierung die „Free Cash Flow“-Rendite errechnet. Laut Form 8-K Report vom 30. Januar 2019 betrug der Free Cash Flow im Geschäftsjahr 2019 4,08 Mrd. USD. Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt dagegen etwa 130,8 Mrd. USD. Daraus ergibt sich eine FCF-Rendite von 3,12 %.

Nun bin ich auf eure Meinung zu Thermo Fisher Scientific gespannt. Was haltet ihr vom Unternehmen? Hattet ihr TMO schon auf dem Radar bzw. auf der Watchlist oder seid ihr soagr schon investiert? Wie bewertet ihr das Unternehmen aus Qualitätskriterien und wie schätzt ihr die aktuelle Bewertung ein? Lasst dazu gern einen Kommentar da. 🙂

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Viele Grüße,
Whirlwind.

Disclaimer: Die unter Whirlwind-Investing veröffentlichten Analysen und Texte stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Ich veröffentliche hier lediglich meine persönliche Meinung. Aktien, ETFs und Fonds sind immer mit Risiken behaftet. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Trotz gründlicher Recherche kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen keine Haftung übernommen werden. Beachtet bitte auch noch einmal meinen gesonderten Disclaimer als Teil des Impressums.

Transparenzhinweis: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages bin ich in keine der genannten Aktien investiert. Fernen beabsichtige ich innerhalb der nächsten 48 h nach Veröffentlichung dieses Beitrages keine Transaktionen in die erwähnten Wertpapiere zu tätigen.

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4 Kommentare

  • Avatar Sir0

    Guten Abend und danke für die Analyse. Mich erstaunt immer etwas, wie wenig Thermo Fisher eigentlich im Blickfeld von Investoren ist. Da findet man gefühlt recht wenig Artikel zu, obwohl, wie du ja auch ganz richtig schreibst, die Performance recht gut war. Vielleicht, weil die Firma nicht so „sexy“ ist, wie Amazon, Salesforce oder Trade Desk?

    Ich habe immer mal mit dem Gedanken gespielt, nachzukaufen, war mir aber nicht sicher, ob der Preis nicht etwas davongelaufen ist (und ich mir dann meinen schönen niedrigen Einstandskurs versaue ;)). Angesichts des vergleichsweise geringen KGVs scheint das aber ja nicht der Fall zu sein. Kannst du noch kurz etwas dazu sagen, wieso für 2020 so ein Gewinnsprung erwartet wird? Das sieht nach über 40 % Anstieg aus, oder (von ca. 9 auf ca. 13)? Hängt das mit den Firmenzukäufen zusammen?

    • Hallo,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, tatsächlich scheint Thermo Fisher Scientific eine Art Hidden-Champion zu sein, den (noch) nicht viele Investoren auf dem Schirm haben…
      Jedenfalls sprechen die Kennzahlen eine deutlich positive Sprache.
      Ja, der erwartete Gewinnsprung der Analysten auf Seeking Alpha für das Geschäftsjahr 2020 hat mir auch einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Bisher habe ich allerdings keine anderen Angaben gefunden und daher erst einmal diese erwarteten Gewinne verwendet. Heute habe ich nun endlich das Transcript zum Earnings Call für das Q4-2019, inkl. Erwartungen des Managements, gefunden (siehe hier). Dort heißt es unter anderem:

      „In terms of our revenue guidance, we expect to deliver between $26.61 billion and $27.01 billion in 2020 which would result in reported revenue growth of 4% to 6%. We’re initiating adjusted EPS guidance for 2020 in the range of $13.49 to $13.67. This will lead to 9% to 11% growth year-over-year.“

      Allerdings werden die Erwartungen hier auf die bereinigten Gewinne bezogen. Nehme ich dagegen den berichteten unverwässerten Gewinn je Aktie von 2019 i.H.v. 9,24 USD als Basis, ergibt sich unter Annahme der mittleren EPS-Wachstumsrate von 10 % ein erwarteter unverwässerter 2020er EPS i.H.v. ca. 10,16 USD (9,24 USD * 1,10). Aus heutiger Sicht werde ich daher erst einmal mit einem EPS für 2020 in dieser Höhe ausgehen und das auch in meinen Tabellen noch einmal anpassen.

      Vielen Dank für deine Nachfrage, die mich dazu veranlasst hat heute noch einmal die Ziele für 2020 zu recherchieren. So bringt der Blog und der Austausch mit der Community auch für mich einen deutlichen Mehrwert. 🙂

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

    • Avatar Sir0

      Wow, danke für die Antwort und die viele Arbeit! Das passt auch besser mit den anderen Zahlen zusammen. In dem von dir verlinkten Artikel sprechen sie ja für 2019 von

      Turning to our results for the full year. We increased revenue by 5% to $25.54 billion in 2019. Organic revenue growth was 6% for the year. Adjusted operating income increased 6% to $5.97 billion. We expanded our adjusted operating margin by 30 basis points to 23.4%. And we delivered another excellent year of earnings performance in 2019 with an 11% increase in adjusted EPS to $12.35 per share.

      Also adjusted EPS 2019: 12.35 $ entspricht ca. 9.24 $ unverwässert. Dann kommt das mit den adjusted EPS 2020 von 13.5 $ = ca. 10.2 $ unverwässert ganz gut hin. Dadurch ändert sich auch das KGV von annehmbaren 24,2 auf ca. 32 und liegt somit leider über dem Mittel von 29.
      Schade! Ab einem Kurs von < 290 $ könnte man sich die Aktie wohl mal wieder anschauen, aber aktuell wirkt sie dann doch etwas teuer.

    • Hallo Sir0,

      na da zeigt sich doch der enorme Mehrwert gründlicher und aktiver Blogleser wie dir. 🙂
      Gern weiter so und mehr davon. 😉

      Ich habe folglich die Übersicht, das Dashboard und den KGV-Chart auf den nun ermittelten, geschätzten unverwässerte 2020er Gewinn je Aktie i.H.v. 10,16 USD aktualisiert:

      Übersicht mit revidierter EPS-Schätzung für 2020 – Thermo Fisher Scientific, Stand 10.02.2020


      Dashboard für Thermo Fisher Scientific mit revidierter EPS-Schätzung für 2020 – Whirlwind-Investing Analyse, Stand 10.02.2020


      KGV-Chart mit revidierter EPS-Schätzung für 2020 – Thermo Fisher Scientific, Stand 10.02.2020

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

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