T. Rowe Price Group – Analyse vom 13.06.2020

Übersicht T. Rowe Price Group
Übersicht – T. Rowe Price, Stand 13.06.2020

In meiner heutigen Analyse schaue ich mir den Vermögensverwalter T. Rowe PriceTicker TROW – auf Basis meiner kennzahlenbasierten Bewertungssystematik genauer an. Im Beitrag gehe ich dabei wie gewohnt auf das Unternehmen, sein Geschäftsmodell und wesentlichen Kennzahlen ausführlich ein. Hierzu werden anhand von ausgewählten Fundamentaldaten die finanzielle Stabilität, die Profitabilität und das Wachstum näher betrachtet und bewertet. Zur Beurteilung des Risikos schaue ich weiterhin, wie sich das Unternehmen in der letzten Krise geschlagen hat und welche Drawdowns für die Aktie üblich sind? Zum Schluss erfolgt eine Einschätzung der aktuellen Bewertung, verglichen mit der historischen Bewertung auf Basis des KGVs und bei dividendenzahlenden Unternehmen zusätzlich auf Basis der Dividendenrendite.

Allgemeines zum Unternehmen und zur Aktie

Die 1937 gegründete T. Rowe Price Group ist ein weltweit tätiger US-amerikanischer Finanzdienstleister, der zum 30. April 2020 ein Vermögen von 1,13 Billionen (amerikanisch „trillion“) USD verwaltete.

Als Vermögensverwalter bietet T. Rowe Price seinen Kunden eine breite Palette an Investmentfonds, Altersvorsorgeprodukten (z.B. IRAs), vom Staat bezuschusste College-Sparplänen, Kontoverwaltung und Beratungsdienstleistungen an. Dabei richtet sich das Angebot an private und institutionelle Anleger sowie an Finanzberater und andere Finanzintermediäre. Mit den damit zusammenhängenden Beratungs-, Verwaltungs-, Vertriebs- und Servicegebühren ist es TROW im Fiskaljahr 2019 gelungen einen Umsatz i.H.v. 5.618 Mio. USD und einen operativen Gewinn von 2.387 Mio. USD zu erwirtschaften.

Wenn du noch mehr über die Entstehungsgeschichte und das Geschäftsmodell der T. Rowe Price Group erfahren möchtest, empfehle ich dir einen zusätzlichen Blick auf den Beitrag meines Blogger-Kollegen Benedikt vom „DividendeOhneEnde“-Blog zu werfen. Den Beitrag findest du hier.

Nach dem Global Industry Classification Standard (GICS) wird T. Rowe Price dem Finanzdienstleistungssektor (= financials) zugeordnet werden. Die Aktien sind im S&P 500 und im NASDAQ gelistet und können mit Hilfe der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) US74144T1088 sowie der Wertpapierkennnummer (WKN) 870967 eindeutig identifiziert werden.

Aktien-Dashboard und Qualitätsfaktoren

Das Geschäftsjahr von TROW beginnt am 01. Januar und endet am 31. Dezember. Unter Berücksichtigung des abgeschlossenen Fiskaljahrs 2019 ergibt sich mit Stand 13.06.2020 folgendes Dashboard für die Aktie:

T. Rowe Price Dashboard Whirlwind-Investing
T. Rowe Price – Dashboard, Stand 13.06.2020 – Whirlwind-Investing

Finanziell ist T. Rowe Price mit einer über 3 Jahre gemittelten Eigenkapitalquote von über 85 % und einer Schuldentilgungsdauer (ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel) von unter einem Jahr sehr komfortabel aufgestellt. Zudem nimmt das Eigenkapital stetig zu. Das Unternehmen häuft also im Großen und Ganzen über die Jahre mehr und mehr Vermögen an und erhöht somit seinen (inneren) Wert beständig. Des Weiteren wirtschaftet das Unternehmen profitabel und hat seit über 10 Jahren stets operative Gewinne ausgewiesen. Auch die Eigenkapitalrendite, gemittelt über 3 Jahre, ist mit über 28 % beachtlich.

Mit Blick auf die Wachstumsraten zeigt sich bei TROW, dass die Umsätze und operativen Gewinne kontinuierlich und zuverlässig im Mittel um 10 % pro Jahr wachsen.

Weiterhin lässt die T. Rowe Price Group ihre Aktionäre zuverlässig am geschäftlichen Erfolg in Form von Dividenden teilhaben und das schon seit Jahrzehnten. Aktuell beträgt die Quartalsdividende 0,90 USD/Aktie. Auf Basis des aktuellen Preises der Aktie i.H.v. etwa 120 USD beträgt die annualisierte Dividendenrendite damit 3 %. Das jährliche Dividendenwachstum (CAGR) über 5 Jahre beträgt gut 11,5 % pro Jahr und führt, wird es denn so beibehalten, zu einer Verdopplung der Dividende in etwas mehr als 6 Jahren. Dabei lässt auch die über 3 Jahre gemittelte Ausschüttungsquote i.H.v. knapp 37 % des Netto-Gewinns noch genügend Luft nach oben.

Performance im Vergleich

An dieser Stelle folgt ein Blick auf die Performance der letzten Jahre. Die Total-Return-Rendite über die letzten 5 Jahre, d.h. Kauf der Aktie von T. Rowe Price zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2014 und Verkauf zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2019, beträgt inkl. der gezahlten Dividenden durchschnittlich 8,2 % pro Jahr (alle Preise und Dividenden in USD). Das klingt erst einmal nicht sehr lukrativ. Zumindest hatten der Großteil der bisher von mir betrachteten börsennotierten Unternehmen an dieser Stelle teilweise deutlich höhere Total-Return-Rendite zu bieten. Daher schaue ich weiterführend, wie sich die Performance von T. Rowe Price mittelfristig gegenüber dem breiten S&P 500 Kurs-Index schlägt.

Im Vergleich mit dem breiten S&P 500 Kurs-Index, zeigt sich, dass die Aktie von T. Rowe Price über 5 Jahre nur knapp besser lief als dieser Benchmark, wie der folgende Chart-Vergleich zeigt.

5-Jahres Kursverlauf – T. Rowe Price verglichen mit dem S&P 500 Kurs-Index, Stand 13.06.2020, Quelle: ariva.de

Risiko: Ergebnisse in der letzten Krise

Allgemeinhin wird an der Börse zur Quantifizierung des Risikos die Volatilität verwendet. Dabei zeigt die Volatilität die Schwankungsintensität des Preises einer Aktie innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Je höher die Volatilität eines Wertpapiers, umso stärker schlägt der Kurs nach oben und unten aus und desto riskanter ist eine Investition in selbiges.

Langfristig orientierten Investoren kann die Schwankung des Preises jedoch im Grunde genommen weitestgehend egal sein, da der Preis letztlich nur beim Kauf, beim Nachkauf oder beim Verkauf eine Rolle spielt. Das Hauptrisiko für einen Langfristanleger ist meiner Meinung nach dagegen, dass das Unternehmen auf Grund einer langanhaltenden fundamentalen Schwäche irgendwann in ernste Zahlungsschwierigkeiten gerät und infolgedessen Insolvenz anmelden muss. Daher schaue ich mir zur Beurteilung des Risikos hier noch einmal gezielt die fundamentalen Daten, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, an. Dabei konzentriere ich mich vor allem auf die Kennzahl des operativen Gewinns (EBIT). Wesentliche Fragen sind für mich an dieser Stelle:

  • Musste das Unternehmen in der letzten Krise einen Verlust ausweisen (EBIT < 0)?
  • Betrug der Gewinnrückgang in den Jahren der Krise > 50 %?
  • Wie viele Jahre dauerte es nach einem signifikanten Gewinnrückgang, bis der operative Gewinn wieder auf Vorkrisenniveau oder darüber lag?

Für den gesamten Zeitraum meiner Betrachtung, d.h. seit dem Beginn des Geschäftsjahrs 2006 hat T. Rowe Price stets positive operative Gewinne (EBIT) ausgewiesen. Weiterhin gab es seit dem keine Gewinnrückgänge > 50 %. Dennoch gaben die operativen Gewinne in den Jahren der Weltfinanzkrise 2008/2009 deutlich nach, nämlich in Summe knapp 30 %, von 996 Mio. USD im Fiskaljahr 2007 auf schließlich 702 Mio. USD im Fiskaljahr 2009. Jedoch konnte bereits ein Jahr später für das Geschäftsjahr 2010 ein operativer Gewinn oberhalb des Vorkrisen-Niveaus i.H.v. 1.037 Mio. USD erwirtschaftet werden.

Schließlich werfe ich an dieser Stelle nun noch einen Blick auf die Drawdowns der Aktie. Als Drawdown bezeichnet man den Abstand des Kurses vom vergangenen Höchststand. Drawdowns werden üblicherweise in Prozent angegeben. Diese Betrachtung vermittelt einen Eindruck, welche (Buchwert-)Verluste Investoren in der Vergangenheit hinnehmen mussten, worauf man sich unter Umständen in Zukunft einstellen sollte und ob es womöglich sogar Muster im Kurs gibt, die unter Umständen typisch für die jeweilige Aktie sind. Die Drawdowns der Aktie der T. Rowe Price Group werden im folgenden Diagramm dargestellt.

T. Rowe Price Drawdown-Chart
Drawdown-Chart – T. Rowe Price, Stand 13.06.2020

Wie im Drawdown-Chart zu erkennen ist, gab der Kurs von T. Rowe Price im Zuge der Weltfinanzkrise 2008/2009 knapp 68 % nach. Dieser signifikante Rückgang ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass der kumulierte Gewinnrückgang in diesen zwei Jahren „nur“ etwa 30 % betragen hat. Ein neuer Höchststand konnte dagegen bereits im Dezember 2010 wieder erreicht werden, bevor es schließlich im Laufe des Jahres 2011 noch einmal um über 30 % abwärts ging.

Seit 2013 entwickelte sich der Kurs der Aktie der T. Rowe Price Group verhältnismäßig stabil, wobei dennoch ab und an „Rabatte“ bis 25 % vom letzten Höchststand möglich waren. Im Dezember 2018 und im März 2020 im Zuge der Corona-Pandemie waren zudem sogar „Rabatte“ über 30 % bis knapp 40 % drin.

Aktuelle Bewertung in Relation zur historischen Bewertung

Zum Schluss werfe ich an dieser Stelle wie üblich einen Blick auf die aktuelle Bewertung der Aktie. Dabei vergleiche ich diese mit der eigenen historischen Bewertung des Wertpapiers auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses und der Dividendenrendite.

Im Durchschnitt der letzten 5 Jahre wurde TROW mit einem KGV von 14,3 bewertet. Laut Seeking Alpha erwarten die Analysten für das Fiskaljahr 2020 einen Gewinn je Aktie i.H.v. 7,41 USD. Basierend auf dem aktuellen Preis von etwa 120 USD entspricht dies einem KGV20(e) von etwa 16,2. Damit liegt die aktuelle Bewertung auf KGV-Basis etwa 13 % über dem historischen Durchschnitt, was auf eine moderate Überbewertung der Aktie hindeutet.

Im KGV-Chart wird ersichtlich, dass sich das Kurs-Gewinn-Multiple seit 2012 im Bereich zwischen 10 und 20 befindet. In angespannten Marktphasen, wie zum Jahreswechsel 2018/2019 oder kürzlich zur „Corona-Korrektur“, hatte man tatsächlich die Möglichkeit zu einem 10er KGV einzusteigen, was ich im Hinblick auf die komfortable finanzielle Situation und das stabile Wachstum um 10 % p.a. durchaus als lukrativ erachte.

T. Rowe Price KGV-Chart Whirlwind-Investing
KGV-Chart – T. Rowe Price, Stand 13.06.2020

Mit Blick auf die historische Dividendenrendite zeigt sich, dass Aktionäre der T. Rowe Price Group über 5 Jahre eine durchschnittliche Dividendenrendite i.H.v. 2,8 % erhalten haben. Auf Basis der aktuellen Quartalsdividende i.H.v. 0,90 USD/Aktie führt dies unter Berücksichtigung des aktuellen Aktienpreises zu einer annualisierten Dividendenrendite von 3 %. Damit liegt die aktuelle Dividendenrendite leicht über der historischen Dividendenrendite.

Der DivR-Chart zeigt schließlich, dass sich die Dividendenrendite seit 2015 im Bereich zwischen 2 % und 3,5 % bewegt, wobei in ganz günstigen Marktphasen zuletzt auch Dividendenrenditen über 4 % und mehr drin gewesen wären.

T. Rowe Price DivR-Chart Whirlwind-Investing
DivR-Chart – T. Rowe Price, Stand 13.06.2020

Empfehlung: Wenn dir die Aktienvorstellung gefallen hat und du von der Qualität des Unternehmens überzeugt bist, vorerst aber erst einmal nur eine kleine Position eröffnen und somit mit „Skin in the Game“ den weiteren Verlauf der Aktie verfolgen möchtest, empfehle ich dir ein Depot beim Broker Trade Republic zu eröffnen.
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Zusammenfassung

Der Vermögensverwalter T. Rowe Price Group stellt mich ehrlich gesagt vor ein Rätsel

Einerseits sehen die fundamentalen Kennzahlen sehr gut aus: Das Unternehmen wirtschaftet profitabel, (Finanz-)Schulden sind nahezu nicht vorhanden und das Wachstum der Umsätze und Gewinne ist sehr stabil und liegt mit etwa 10 % p.a. auch in einem soliden Bereich. Schließlich lockt auch eine etwa 3%ige Dividendenrendite, welche bei einer durchschnittlichen Ausschüttungsquote von etwa 37 % auch nicht auf Kante genäht scheint. Offensichtlich ein grundsolides Investment also.

Trotz der Qualität aus fundamentaler Sicht werden die Aktien des Unternehmens jedoch lediglich mit einem 15er KGV (+/-) gehandelt und es gelingt nicht sich von der Performance des breiten S&P 500 Index deutlicher abzusetzen.

Ob es nun daran liegt, dass Unternehmen aus dem Finanzsektor gerade weniger „in“ sind oder der Markt diesem Sektor generell höhere Risiken beimisst, weswegen eine geringere Bewertung gerechtfertigt scheint, kann ich nur mutmaßen. Unter Umständen ist ein schlichter Vermögensverwalter auch einfach nicht so „hip“ wie große oder schnell wachsende Technologie-Unternehmen. Vielleicht seht ihr ja noch weitere Gründe und/oder Risiken, die gegen ein Investment in T. Rowe Price sprechen. Ich freue mich auf eure Hinweise und Kommentare.

Zum Schluss habe ich mir noch den aktuellen Free Cash Flow von T. Rowe Price angesehen und basierend auf der aktuellen Marktkapitalisierung die „Free Cash Flow“-Rendite errechnet. Laut Morningstar betrug der Free Cash Flow in den letzten zwölf Monaten (TTM) 1,53 Mrd. USD. Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt dagegen etwa 27,5 Mrd. USD. Daraus ergibt sich eine FCF-Rendite von 5,5 %.

Nun bin ich auf eure Meinung zur T. Rowe Price Group gespannt. Was haltet ihr vom Unternehmen, wie bewertet ihr dieses aus qualitativer Sicht und wie schätzt ihr schließlich die aktuelle Bewertung der Aktie ein? Lasst dazu gern einen Kommentar da. 🙂

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Viele Grüße,
Whirlwind.

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3 Kommentare

  • Avatar Sir0

    Vielen Dank für die interessante Analyse. Wie du schon schriebst, ist die Bewertung etwas rätselhaft. Oft sind solche niedrigen KGVs entweder auf stetig sinkende Umsätze (Beispiel: IBM) oder ein gefühlt angreifbares Geschäftsmodell mit geringem Burggraben (Beispiel: Walgreens und CVS, die ja auch seit Jahren mit einem geringen KGV herumkrebsen, wobei bei letzterem auch noch eine hohe Verschuldung dazu kommt). Kann es hier auch eine Kombination daraus sein? Der Umsatz steigt zwar, wie deine Grafik anzeigt, aber wie sieht es mit den Assets under Management (AUM) aus? Gab es da evtl. eine Stagnation in der letzten Zeit? Aktuell sind es, laut deren Website, 1,01 T$. Wie ist da die Entwicklung in den letzten Jahren? Wikipedia schreibt für 2018: 0,991 T$. Nicht stagnierend also, aber wohl auch keine überwältigende Zunahme. Wobei: „In the decade from 2010 to 2019, T. Rowe Price was able to increase assets under management from $400 billion to over $1 trillion while major competitors focused on active management such as Franklin Templeton experienced net outflows.“ Wenn man sich allerdings die letzten zwei Jahre ansieht, scheint sich der Zuwachs da doch arg abzuflachen.

    Der zweite Punkt könnte evtl. die Befürchtung sein, dass kostengünstige ETFs der Firma das Wasser abgraben könnten. T. Rowe Price verdient ja wahrscheinlich ganz gut daran, Fonds aufzulegen und dafür Gebühren zu nehmen, oder? Laut Wikipediaartikel (englisch) „As of 2019, the company is focused on active management after strategically deciding against a major initiative in passive investment.“ Der Markt fürchtet hier evtl., dass die Anleger ihr Geld aus solchen, vermutlich eher teureren, Anlagemöglichkeiten in die (gefühlt?) immer weiter verbreiteten ETFs umschichten, was sich negativ auf T. Rowe Price auswirken könnte.
    Das wäre jetzt mal meine ins Blaue hinein geäußerte Vermutung. 😉
    Interessanterweise hat Blacrock gemäß Seeking Alpha ein KGV von ca. 20 mit einer Steigerung des AUMs im Zeitraum 2013 bis 2019 von 4 T$ auf ca. 6.8 T%. Damit scheinen sie das schwache Jahr 2018 wieder ausgebügelt zu haben. Vielleicht ist da deswegen mehr Fantasie drin?

    • Hallo Sir0,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
      Ja, der zunehmende Trend zum passiven Investieren könnte tatsächlich ein Grund für die zurückhaltende Bewertung bei TROW sein. Das sehe ich persönlich aber weniger als Problem. Später dazu noch einmal mehr…

      Erst einmal zur Entwicklung der Assets under Management. Da ergiebt sich für die jüngere Vergangenheit folgende Entwicklung:
      2016 – 810,8 Mrd. USD
      2017 – 991,1 Mrd. USD
      2018 – 962,3 Mrd. USD
      2019 – 1.206,8 Mrd. USD
      Soweit in Ordnung, denke ich.

      Weiterhin habe ich mir noch einmal angeschaut, als welchen Quellen sich das Umsatz von T. Rowe Price zusammensetzt. Der Großteil, 2019 immerhin 91 %, stammt aus Gebühren für die Anlageberatung und „nur“ 9 % aus Verwaltungs-, Vertriebs- und Servicegebühren.

      Weiterhin sehe ich keinen Grund, warum T. Rowe Price nicht zukünftigt auch eigene oder fremde ETFs anbieten bzw. vermitteln und daran verdienen sollte. Außer vielleicht dem Grund, dass sich das Unternehmen gerade bewusst dagegen entschieden hat. Schließlich ist es Utopie, dass irgendwann der gesamte Markt passiv investiert.

      Tatsächlich ziehe ich eine erste kleine Position von T. Rowe Price ernsthaft in Betracht. Und dann beobachte ich die Situation weiter. Am Montag war die Aktie für knapp über 100 € zu haben. Leider war ich da noch zu zögerlich. Aber mich hetzt ja niemand.

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

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