Regel Nummer 1 – Erfolgreich anlegen nach Phil Town

Regel Nummer 1 - Einfach erfolgreich anlegen, Phil Town
Phil Town: Regel Nummer 1 – Einfach erfolgreich anlegen

In den letzten Wochen habe ich das Buch Regel Nummer 1 – Einfach erfolgreich anlegen! (*) von Phil Town gründlich durchgearbeitet. Da mir sein Investmentansatz außerordentlich gut gefällt, werde ich in diesem Beitrag einen Überblick über seine Strategie geben und die meiner Meinung nach wichtigsten Kriterien zusammenfassen.

Phil Town und das Wesen von Regel Nummer 1

Phil Town, geboren am 21. September 1948, war zwei Jahre bei den Spezialeinheiten „Green Berets“, verbrachte vier Monate in Vietnam und arbeitete als River Guide am Grand Canyon, bevor ihm ein Rafting-Teilnehmer schließlich anbot, das Investieren beizubringen. Trotz anfänglicher Vorbehalte packe Phil Town schließlich die Neugier. Er lieh sich 1.000 Dollar und fünf Jahre später war er Millionär.

Heute ist Phil Town Investor, Buchautor und vermittelt in Seminaren die Grundlagen und Methoden einer Investmentstrategie, die er als Regel-1-Investing (= Rule #1 Investing) bezeichnet. Aufgestellt wurde die Regel Nr. 1 jedoch nicht von Phil Town selbst, sondern von Benjamin Graham, der sie an seinen Studenten weitergab, welcher sie konsequent befolgteWarren Buffett.

Dabei ist Regel-1-Investing (kurz Regel 1) für jedermann geeignet, unabhängig vom Alter, Vermögen, IQ oder dem gesellschaftlichen Status und verspricht eine jährliche Rendite von 15 %. Weiterhin ist Town der Ansicht, dass eine höhere Ertragsrate nicht unbedingt mit einem erheblich größeren Risiko verbunden sein muss. Er vergleicht dies mit dem Autofahren. Wenn man weiß, was man tut, geht man beim Autofahren kein enormes Risiko ein und kommt dennoch verhältnismäßig zügig ans Ziel. Setzt man dagegen jemanden ans Steuer, der nicht fahren kann, z.B. einen Elfjährigen, wird aus einer sicheren Fahrt eine äußerst gefährliche Fahrt. Exakt das Gleiche gelte nach Town für die Fahrt zur finanziellen Freiheit.

Wenn Sie nicht wissen, was Sie tun, ist die Reise entweder sehr langsam oder sehr riskant. […] Und das Grundprinzip von Regel 1 besteht gerade darin, dass man weiß, was man tut – man investiert in der Gewissheit, dass man kein Geld verliert!

Im Kern kaufen Regel-1-Investoren keine Aktien, sondern Unternehmen. Aber sie kaufen nicht jedes beliebige Unternehmen, sondern nur wunderbare Unternehmen, mit feststellbarem Wert. Und schließlich zahlen Regel-1-Investoren nicht jeden Preis für diese wunderbaren Unternehmen, sondern warten geduldig ab, bis die Fluktuationen des Marktes diesen einen günstigen Preis geben.

„Man weiß, dass man Geld verdient, wenn man ein wunderbares Unternehmen zu einem attraktiven Preis kauft.

Hierbei beinhaltet das Wort „wunderbardrei ElementeBedeutung, Burggraben und Management – welche gemeinsam mit dem attraktiven Preis in Form eines sehr dicken Sicherheitspolsters zu den von Phil Town definierten 4 Ms führen.

Die 4 Ms

Die 4 Ms nach Phil Town sind Meaning (= Bedeutung), Moat (= Burggraben), Management (= Führung) und die Margin of Safety (= Sicherheitspolster). Um diese 4 Ms besser zu begreifen, sollte man diese in Fragen umformen und idealweise alle mit einem klaren „Ja!“ beantworten können.

Meaning: „Hat das Unternehmen eine Bedeutung für Sie?“

Bei der ersten M-Frage geht es nach Town darum sich zu fragen, ob das Unternehmen hinter der Aktie für uns als potenzielle Investoren eine Bedeutung hat, ob wir uns vorstellen könnten notfalls das ganze Unternehmen zu besitzen und ob wir es so weit verstehen, dass wir es ganz besitzen könnten.

Da Regel-1-Investoren den Kauf eines Unternehmens nicht als Aktienspekulation, sondern als langfristige Investition in ein Unternehmen betrachten, geht es bei dieser M-Frage darum, dass der Kauf einen persönlichen Charakter bekommt. Sagen uns die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens zu und fühlen wir uns wohl damit, sind war gar stolz darauf, Miteigentümer am Unternehmen zu sein?

Weiterhin müssen wir das Unternehmen verstehen, damit wir die Zukunft mit einem gewissen Grad an Sicherheit voraussehen und daraus den aktuellen Wert ableiten können. Nach Towns Intension ist es leichter Unternehmen zu begreifen, über die wir bereits Vieles wissen, als Unternehmen, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Deshalb sollten wir bei der Suche nach wunderbaren Unternehmen mit Unternehmen beginnen, die wir schon kennen. Wir beginnen bei der Suche mit Unternehmen, die uns täglich begegnen und deren Produkte und Dienstleistungen wir regelmäßig nutzen.

„Bedeutung im Sinne von Regel 1 meint nur, dass wir verstehen, was ein Unternehmen macht und wie es das macht – eben so, dass Sie mit Freuden Ihren Namen auf die Firma schreiben und ihn dort so um die 100 Jahre stehen lassen würden.“

Moat: „Hat das Unternehmen einen breiten, schützenden Burggraben?“

Das zweite M steht für Moat (= Burggraben) und es geht um die Frage, ob das Unternehmen einen schützenden Burggraben, im Sinne eines dauerhaften Wettbewerbsvorteil hat, welcher es vor der Konkurrenz schützt. Oftmals haben Unternehmen, welche Massenwaren verkaufen, keinen Burggraben.

Neben dem Schutz vor Konkurrenz, schützt ein Burggraben das Unternehmen weiterhin vor Inflation, weil sie Dank des Grabens in der Lage sind ihre Preise anheben zu können, wenn die Geschäftskosten steigen. Mögliche Burggräben sind:

Marke
Ein Produkt, für das man mehr zu zahlen bereit ist, weil man ihm vertraut. Beispiele: Coca-Cola, McDonalds, Gillette, Nike

Betriebsgeheimnis
Ein Patent oder ein Geschäftsgeheimnis macht unmittelbare Konkurrenz schwierig oder unmöglich. Beispiele: Pfizer, 3M, Intel

Gebühr
Ein Unternehmen hat die ausschließliche Kontrolle über einen Markt und kann daher von jedem, der die entsprechende Dienstleistung oder das Produkt benötigt, eine >Gebühr< kassieren. Beispiele: Telekommunikationsunternehmen, Versorgungsunternehmen, Netzbetreiber

Umstieg
Ein Unternehmen ist so sehr in das tägliche Leben integriert, dass Umsteigen zu aufwendig erscheint. Beispiele: Apple, Microsoft, SAP

Preis
Ein Unternehmen kann seine Produkte konkurrenzlos billig anbieten. Beispiele: Wal-Mart, Bed Bath & Beyond, Home Depot, Target

Schließlich ist bei einem Unternehmen mit einem dauerhaften Burggraben ein Bankrott viel weniger wahrscheinlich als bei einem Unternehmen ohne Burggraben. Außerdem sind die Gewinne langfristig besser vorhersehbar, weswegen Unternehmen mit haltbaren Gräben berechenbare Investments sind.

„Sie müssen wissen, dass uns der Burggraben zwar sagt, ob es ein Unternehmen auch in 20 Jahren noch gibt, nicht aber, welchen Preis wir jetzt dafür bezahlen sollten. Unternehmen mit breiten Gräben sind oft massiv überteuert und daher kann ihr Preis fallen, als wäre morgen alles vorbei.

Die Aufgabe von Regel-1-Investoren besteht also darin, Unternehmen mit breiten Burggraben zu finden und sie zu einem Zeitpunkt zu kaufen, zu dem der Markt sie fälschlicherweise zu niedrig bewertet bzw. sie wieder zu verkaufen, wenn sie der Markt zu hoch bewertet.

Wenn man sich jedoch nur auf sein Gefühl verlässt, findet man nur schwer heraus, ob ein Unternehmen einen Graben hat oder nicht. Und da Regel-1-Investoren nicht raten, gibt ihnen Phil Town fünf Zahlen an die Hand, welche zeigen, ob ein Unternehmen über einen Graben verfügt. Diese fünf Zahlen nennt Town die „großen Fünf“. Dazu aber später mehr…

Management: „Hat das Unternehmen ein sehr gutes Management?“

Für die dritte M-Frage nehmen Regel-1-Investoren die Unternehmensführung – das Management – primär den CEO (= Chief Executive Officer) genauer unter die Lupe. Nach Phil Town sollte der CEO vor allem zwei Eigenschaften besitzen. Er soll inhaberorientiert und motiviert sein.

„Es gibt kein besseres Mittel für einen ruhigen Nachtschlaf als das Wissen, dass ein ehrlicher Mensch mit Motivation, der die Interessen der Besitzer (der Aktionäre) vertritt, darüber nachdenkt, wie er mein Geld vermehren kann.“

Hierbei fallen bei einem inhaberorientierten bzw. inhaberfreundlichen CEO die persönlichen Interessen mit den Interessen der Aktionäre zusammen. Idealerweise haben diese CEOs einen überwiegenden Teil ihres Privatvermögens in Aktien des Unternehmens investiert, welches sie selbst leiten und nehmen keine Aktienbezugsrechte in Anspruch. Dies führt mehrheitlich dazu, dass sie Entscheidungen treffen, welche den langfristigen Unternehmenserfolg im Fokus haben und weniger den Aktienkurs kurzfristig nach oben zu treiben.

Die zweite wichtige Eigenschaft eines großartigen CEOs ist seine Motivation. Großartige CEOs sind derart motiviert, dass sie es selbst dann kaum erwarten können jeden Tag zur Arbeit zu gehen, wenn sie bereits steinreich sind. Town spricht in diesem Zusammenhang auch vom „BAG – Big Audacious Goal“ (= großes, kühnes Ziel). Ihr BAG wird zur Vision des Unternehmens. Beispiele für CEOs mit einem BAG sind Steve Jobs, Gründer von Apple Computer, mit dem Ziel Computer für jedermann zu entwickeln, welche die Menschen intuitiv und ohne Anleitung benutzen können, oder Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, mit dem Ziel Menschen weltweit miteinander zu vernetzen.

Margin of Safety: „Hat das Unternehmen ein großes Sicherheitspolster?“

Das vierte und letzte M dreht sich um das Sicherheitspolster – die Margin of Safety. Hierfür ermitteln Regel-1-Investoren die unverbindliche Preisempfehlung eines Unternehmens und warten anschließend geduldig ab, bis die Aktien des Unternehmens zu einem attraktiven, gar günstigen Preis am Markt gehandelt werden.

„Die praktische Anwendung des Regel-1-Investings sieht so aus: Man kaufe einen Wert von einem Dollar für 50 Cent.“

Hierbei berechnet sich der Empfehlungspreis auf der Grundlage des Geldes, das ein Unternehmen in Zukunft verdienen wird. Zur Ermittlung des Empfehlungspreises werden folgende „Zutaten“ benötigt:

  1. aktuelles EPS (= Gewinn je Aktie)
  2. geschätztes künftiges EPS-Wachstum
  3. geschätztes künftiges KGV
  4. minimale akzeptable Ertragsrate des Investments

In der Kurzfassung berechnet sich der Empfehlungspreis nach Phil Town wie folgt:

  1. Berechnung des künftigen EPS: Aktuelles EPS über zehn Jahre mit dem geschätzten EPS-Wachstum wachsen lassen.
  2. Berechnung des künftigen Marktpreises: Künftiges EPS mit dem künftigen KGV multiplizieren.
  3. Berechnung des Empfehlungspreises: Künftigen Marktpreis um die kleinste akzeptable Ertragsrate verringern.

Die kleinste akzeptable Ertragsrate beträgt für Regel-1-Investments stets 15 %. Mit weniger sollte man sich nicht zufrieden geben.

Im letzten Schritt wird schließlich die Margin of Safety auf den Empfehlungspreis angewendet. Da Regel-1-Investoren einen Dollar für 50 Cent haben möchten, beträgt das Sicherheitspolster somit 50 %, d.h. in ein wunderbares Unternehmen wird nur investiert, wenn dessen Aktien am Markt 50 % unter dem ermittelten Empfehlungspreis gehandelt werden.

Die großen Fünf

Nach Phil Town belegen die großen Fünf, dass ein Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil hat, dass ein Graben existiert. Diese fünf Zahlen wirken wie ein Vergrößerungsglas, das zeigt, was in einem Unternehmen wirklich vorgeht und ob es einen Platz auf der Liste der wunderbaren Unternehmen verdient hat. Die großen Fünf helfen herauszufinden, ob ein Unternehmen mindestens 15 % Jahresertrag bringen kann.

Die großen Fünf sind folgende fünf Kennzahlen (sortiert nach Wichtigkeit nach Phil Town):

ROIC
Der „Return On Invested Capital“ oder die Kapitalrendite ist der prozentuale Gewinn, den das Unternehmen von dem Geld bekommt, das es in sein Geschäft gesteckt hat. Diese Kennzahl ist ein Maß dafür, wie effizient ein Unternehmen das eigene oder geliehene Geld verwendet, welches es in seinen Betrieb investiert hat.

Eigenkapitalwachstum
Das Eigenkapital ist das Vermögen, das die Inhaber (die Aktionäre) in das Unternehmen beigesteuert haben, zzgl. der einbehaltenen Gewinne. Es ist im Grunde der Anteil an einem Vermögenswert, der übrig bleibt, wenn alle Schulden beglichen sind. Die absolute Höhe des Eigenkapitals ist jedoch weniger wichtig, sondern viel mehr, wie dieses über die Jahre wächst. Der Schlüssel zum Regel-1-Investment ist es Unternehmen zu finden, die Jahr für Jahr mehr Kapital anhäufen, die Jahr für Jahr ihre Überschüsse akkumulieren können und somit ihren (inneren) Wert erhöhen. Aus diesem Grund achten Regel-1-Investoren besonders auf das Eigenkapitalwachstum.

Gewinnwachstum
Das EPS (= Gewinn je Aktie) spiegelt wider, welchen Gewinn das Unternehmen pro Aktie macht. Dabei ist der Gewinn der Überschuss, der in einer bestimmten Periode erwirtschaftet wird. Ein Unternehmen kann im Allgemeinen seinen Gewinn steigern, indem es zum einen seinen Umsatz erhöht oder zum anderen die Kosten senkt.

Umsatzwachstum
Der Umsatz sind die Erlöse, welche ein Unternehmen durch den Verkauf, die Vermietung oder Verpachtung seiner Waren und Dienstleistungen erzielt. Idealerweise kann ein Unternehmen Jahr für Jahr mehr seiner Produkte verkaufen, vermieten oder verpachten und/oder einen höheren Preis dafür durchsetzen.

Cashflow-Wachstum
Zum Schluss wollen Regel-1-Investoren schließlich wissen, ob der Geldbestand des Unternehmens seinen Gewinnen entspricht, d.h. ob die Gewinne tatsächlich mehr Geld bringen, ob der Cashflow wächst, oder ob sie nur auf dem Papier stehen. Insbesondere interessiert hierbei der freie Cashflow (= Free Cash Flow), da dieser verdeutlicht, wie viel Geld für Dividenden oder als Arbeitskapital, also für weiteres Wachstum des Unternehmens, eingesetzt werden kann.

Bei den großen Fünf handelt es sich also um vier Wachstumsraten und eine Rentabilitätskennzahl. Alle fünf Kennzahlen sollten in den letzten zehn Jahren – aber auch in kürzeren, jüngeren Zeiträumen – Stichwort Beständigkeit – über 10 % pro Jahr betragen haben.

Zusammenfassung

Regel Nummer 1 – Investieren nach Phil Town lässt sich schließlich wie folgt zusammenfassen:

  1. Finde ein wunderbares Unternehmen.
  2. Stelle fest, was es als Unternehmen wert ist.
  3. Kaufe es 50 % günstiger.
  4. Wiederhole dies, bis du sehr reich bist.

Bei der Suche nach geeigneten Unternehmen und der Umsetzung der Strategie helfen die beschriebenen 4 MsMeaning, Moat, Management und Margin of Safety sowie die großen FünfROIC, Eigenkapital-, EPS-, Umsatz- und FCF-Wachstum.

Des Weiteren beschreibt Phil Town in seinem Buch Regel Nummer 1 – Einfach erfolgreich anlegen! (*) zusätzlich drei Werkzeuge, welche in Kombination Regel-1-Investoren dabei helfen können das Verlustrisiko weiter zu senken, da diese die Aktivitäten der großen Marktteilnehmer (= institutionellen Anleger wie Pensionsfonds, Versicherungsfonds, Investmentfonds usw.) beobachten und die Kleinanleger davor schützen bei einem wunderbaren Unternehmen mit einem komfortablen Sicherheitspolster z.B. auf Grund allgemeiner turbulenter Marktphasen dennoch zum falschen Zeitpunkt einzusteigen. Denn eines sollten Regel-1-Investoren stets beachten – die Regel 1: Verliere kein Geld!

Mir hat das Buch von Phil Town Regel Nummer 1 – Einfach erfolgreich anlegen! (*) und die darin geschilderte Strategie des Regel-1-Investings außerordentlich gut gefallen und ich werde sicherlich auch zukünftig das ein oder andere Kapitel daraus noch einmal nachschlagen und nachlesen, einfach um diesen und jenen Fakt oder Zusammenhang nochmals ins Gedächtnis zu rufen. Besonders schätze ich, dass Regel 1 sich primär auf Unternehmen konzentriert und anhand klarer qualitativer aber auch quantitativer Merkmale dabei hilft wunderbare Unternehmen ausfindig zu machen. Ob ich dabei jedoch die Geduld mitbringe, vor dem Kauf eines Unternehmens, welches die Regel-1-Kriterien erfüllt, das Erreichen des Empfehlungspreises, abzgl. der Margin of Safety abzuwarten, wird die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall enthält die Strategie eine weitere Variante, um sich dem inneren Wert eines Unternehmens anzunähern und den fairen Wert einer Aktie zu bestimmen.

Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag gefallen und ihr konntet daraus einen Mehrwert für euch mitnehmen. Ich habe mich bemüht den Kern des Kerns der Regel-1-Investmentstrategie herauszuarbeiten und hoffe es ist mir gelungen diesen übersichtlich und strukturiert wiederzugeben. Natürlich ist es schwer den Inhalt eines etwa 400-seitigen Buches in einem überschaubaren Blogbeitrag darzustellen. Aber vielleicht habe ich dennoch damit euer Interesse an der Thematik geweckt und ihr werft selber mal einen Blick ins BuchRegel Nummer 1 – Einfach erfolgreich anlegen! (*) von Phil Town.

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Wenn ihr an der Umsetzung der Strategie und einer Unternehmensanalyse im Gewand des Regel-1-Investings interessiert seid, lasst mir gern einen Kommentar da. Wenn mindestens 10 Leser mir ihren Wunsch in einem Kommentar äußern, verspreche ich eine solche Regel-1-Analyse mit einem Unternehmen meiner Wahl durchzuführen. 🙂

Natürlich könnt ihr auch gern wieder einen Kommentar mit eurem Lob und eurer konstruktiven Kritik sowie mit euren Gedanken und Anregungen hier lassen. Wenn ihr zudem zukünftig keinen neuen Beitrag mehr verpassen wollte, meldet euch für meinen kostenlosen Benachrichtigungsservice an. Das Anmeldeformular dazu findet ihr in der Sidebar, entweder neben oder unter dem Beitrag (abhängig vom Browser-Design eures Endgerätes). Ihr bekommt dann automatisch eine E-Mail, wenn ein neuer Beitrag auf dem Blog von Whirlwind-Investing erscheint.

Viele Grüße,
Whirlwind.

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36 Kommentare

  • Avatar Andy

    Hallo, super Zusammenfassung. Für „faule“ Investoren geht dieses Prinzip ganz simpel mit einem ETF. Der VanEck Morningstar US Wide Moat (WKN A12CCN) investiert so ziemlich genau nach der Methode und hat, seit er aufgelegt wurde den S&P 500 deutlich abgehängt. Ist auf jeden Fall ein Blick wert. Ich hab ihn seit etwa 1 Jahr und er macht mir sehr viel Freude, gerade jetzt wo die Kurse zum nachkaufen günstig sind.

    • Hallo Andy,

      vielen Dank für deinen Kommentar und das Lob bezüglich der Zusammenfassung. 🙂

      Ja, den US Wide Moat ETF von VanEck Morningstar kenne ich auch. Da schaue ich tatsächlich ab und an rein, wenn ich mal wieder eine Anregung für neue Investmentsmöglichkeiten benötige. Allgemein bevorzuge ich aber dennoch Einzelinvestments. Mag es einfach direkt an den Unternehmen beteiligt zu sein.

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar Marcel Neidl

    Sehr schön, besser kann man es nicht zusammenfassen. Gut dass ich dich ermuntern konnte , Phil Town´s Ansatz zu hinterfragen. Unternehmen zu finden, die in das Raster passen ist nicht einfach – die aktuelle „Corona“ Krise könnte das eine oder andere Investment lohnender machen. Eine Unternehmens Analyse mit der Anwendung der „Rule #1“ wäre interessant – vor allem weil ich anhand der Phil Town Toolbox die Ergebnisse vergleichen könnte. Spannend!

    Bleibt nur noch der Besuch des 3-tägigen Seminars in Atlanta. Aber Phil Town überlegt 2020 ein Seminar in Irland oder England abzuhalten, das liegt dann ja fast vor der Türe!

    • Hallo Marcel,

      vielen Dank für deinen Kommentar und den Hinweis auf Rule #1 Investing und Phil Town.
      Mal schauen, ob noch weitere Leser Interesse an einer ausführlichen Analyse nach dem Regel-1-Ansatz haben.

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar Oliver

    Hallo,

    interessanter Beitrag. Das Buch und der Autor waren mir bisher noch nicht bekannt.

    Bitte weiter so.
    Oli

    • Hallo Oli,

      vielen Dank für deinen Kommentar und herzlich willkommen auf dem Blog.
      Weiter so… Geht klar. 😉

      Viele Grüßen,
      Whirlwind.

  • Avatar Freizeit81

    Da bin ich mal gespannt wie viel „Burggrabenunternehmen“ Du so findest nachdem Du den ermittelten Kurs nach 10 Jahren mit 15 % abdiskontiert hast und dann noch eine Sicherheitsmarge von 50 % haben willst.
    Ich glaube da braucht es einen Supergau an der Börse.

    • Hallo Freizeit81,

      vielen Dank für deinen Kommentar und herzlich willkommen auf dem Blog. 🙂
      Tatsächlich schaut beispielsweise Facebook nach den Kriterien von Phil Towns Regel-1-Ansatz aktuell recht gut aus. 😉

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Wenn du ein wunderbares Unternehmen mit tollem Management zu einem um 50% Discount reduzierten Preis gefunden hast… dann hast du vermutlich etwas in deiner Analyse falsch gemacht 😉 So etwas gibt es praktisch nicht, aller höchstens in einer globalen Wirtschaftskrise wie sie nur 1-2 mal in einem Jahrhundert vorkommt…

    • Grüß dich Finanzsenf.

      Ja, da hast du womöglich recht. Ich bezweifle auch, dass ich die Geduld mitbringe, auf die Sicherheitsmarge i.H.v. 50 % zu warten. Habe ich so denke ich auch geschrieben. Aber die Auswahlkriterien sind soweit solide und plausibel, oder was denkst du?

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar lukas

    Toller, informativer Blog! Eine Analyse mittels der Nummer 1 Methode wäre sehr anschaulich. MfG Lukas

    • Hallo Lukas,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die lobenden Worte zum Blog. 🙂 Sehr motivierend.

      Dein Wunsch zur Analyse ist registriert. 😉 Schauen wir mal, wie das weitere Feedback ausfällt.

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Super Blogartikel. Eine entsprechende Analyse fände ich spannend, wobei ich auch denke dass es derzeit (noch) wchwer wird ein entsprechendes Unternehmen mit Sicherheitsmarge zu finden. Ich persönlich bin da auch zu ungeduldig und kaufe z. B. Racebook nach, ohne zu wissen, ob der eine Doller zum Kaufzeitpunkt nur 50 Cent kostet. 😉

    Klasse Blog hast Du. Mach weiter so!

    Gruß
    HJ Sto

    • Hallo HJ Sto,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die lobenden Worte zum Artikel und dem Blog an sich.
      Ich freue mich über jegliche Interaktion mit den Lesern und über Kritik und Anregungen ebenfalls.

      Deinen Wunsch zur Analyse nehme ich zur Kenntnis. 🙂 Und selbst wenn sich momentan kein wunderbares Unternehmen mit einer Sicherheitsmarge von 50 % finden lässt, so ließe sich dennoch der Analyseprozess an sich und die Berechnungen des Empfehlungspreises nachvollziehbar darstellen. Mal schauen, wie die weitere Resonanz ausfällt.

      Andererseits stehen auch noch genügend Unternehmen auf meinem Redaktionsplan, welche ich mir im Rahmen der konventionellen kennzahlenbasierten Unternehmensanalysen noch anschauen möchte, so z.B. Coca-Cola, Mastercard, Nvidia, Sartorius, Croda, Bechtle, Datagroup oder Adesso…

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

    • Avatar HJ Sto

      Wie gesagt, ich würde mich über eine Analyse freuen. Gerade um die Berechnung des Empfehlungspreises nachvollziehen zu können, denn ich habe das Buch nicht gelesen. Daher hoffe ich, dass sich noch genügend Investoren melden werden.

      Gruß
      HJ

    • Hallo HJ,

      du kannst ja gern den Blog bzw. explizit den Beitrag an Freunde und Bekannte weiterempfehlen. 😉
      Es finden sich bestimmt noch einige Interessenten.

      Let’s be patient,
      Whirlwind.

    • Avatar HJ Sto

      Hallo Daniel,

      deinen Blog habe ich tatsächlich schon empfohlen. Ist aber schon eine Weile her.

      Leider empfinden die meisten meiner Mitmenschen, mit denen ich im engeren Kontakt stehe (Freundes-, Kollegenkreis, Familie) die Aktienanlage als Teufelszeug oder Glücksspiel und sind argumentativ nicht zu überzeugen. Das ist deren Problem.

      Anfang dieses Jahrtausends (gerade rechtzeitig zum Platzen der Dotcom-Blase) hatte ich einen Investmentclub gegründet. Als Anfangskapital stand ein hoher fünfstelliger Betrag zur Verfügung und monatlich kam durch die Einlagen der Mitglieder immer frisches Geld dazu. Eigentlich beste Voraussetzung um ordentlich Rendite zu erzielen. Wie wir wissen, zog sich die Verlustphase an den Börsen bis März 2003 hin. Just zu diesem Zeitpunkt beschloss die Mehrheit den Club aufzulösen. All meine Argumente wurden nicht gehört bzw. angenommen. Immer wieder werde und wurde ich in den letzten Jahren darauf angesprochen ……. Hätten wir nur alles liegen lassen, dann hätten wir……. Ja hätten wir.

      Von etwa 30 Mitgliedern sind mir nur zwei bekannt, die sich nicht haben beirren lassen und weiter (für sich selbst) investiert haben. Diese (und auch ich) haben enorm davon profitiert. Die Personen der Hätte-Fraktion, ärgern sich heute, sind aber nie bereit wieder mit dem Investieren anzufangen. Die Gründe hierfür sind fast schon trivial. Entweder ist die Börse aus deren Sicht schon zu stark gestiegen oder (wie gerade jetzt) wird der totale Absturz kommen. Also immer an der Seitenlinie neidisch auf die blicken, die satte Renditen einfahren.

      Ich hätte allerdings gedacht, dass aus der Mitte der kleinen Finanzzeitung mehr Interesse an einer Analyse bestehen würde.

      We’ll be patient. 😉

      Schönen Sontag und Gruß

      HJ

    • Hallo HJ,

      vielen Dank für deinen erneuten und ausführlichen Kommentar. 🙂

      Tolle Story mit dem Investmentclub. Gerade wenn man an den Fortbestand unseres heutigen Systems glaubt, kann langfristig betrachtet mit einem breit diversifizieren, selbst mit einem konzentrierten, dann aber aktiv gemanagten, Portfolio mit qualitativ hochwertigen Unternehmen meiner Meinung nach wenig schiefgehen.

      Interessant finde ich auch folgenden Beitrag, auf den mich kürzlich ein anderen Investor auf Facebook aufmerksam gemacht hat – Warum selbst Pechvögel Top-Renditen an der Börse erzielen können

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar Freelancer Sebastian

    Auch wenn ich heute eher nach dem zweiten Buch „Jetzt aber!“ von Phil Town verfahre und einfach ausgezeichnete Unternehmen hamstere, sie sozusagen durch alle Marktphasen hindurch stur festhalte, anstatt sie hin -und herzutraden, hat mich „Regel Nummer 1“ damals sehr geprägt. Bis heute stehe ich eher auf Value statt ETF. Auch wenn es den 50% Discount bei Topunternehmen so gut wie nie gibt. Die Werkzeuge bieten einen wunderbaren Einstieg in die Fundamentalanalyse. Dazu die humorvolle, einfach Schreibe mit Anekdoten gewürzt….. tolles Buch.

    An dieser Stelle noch ein Lob an dich, Daniel. Prima Herangehensweise an die Börse, schöner Blog, freundlicher Habitus. Macht Spaß, bei dir zu lesen, auch wenn ich meine Zeit im Netz und auf Finanzblogs stark eingeschränkt habe.

    Laß dich doch mal wieder bei Tim Schäfer vernehmen 😉 .

    Alles Gute und weiter viel Erfolg

    • Hallo Sebastian,

      vielen Dank für deinen Kommentar und als erstes vielen Dank für das tolle Lob zu meinem Blog und der Art und Weise, wie ich blogge. Echt nett von dir. 🙂 Es ist mir eine Ehre, dass du in der wenigen Zeit im Netz tatsächlich offenbar auch bei mir vorbeischaust. 🙂

      Du hast also beide Bücher von Phil Town gelesen, also „Regel Nummer 1“ und „Jetzt aber!“? Tatsächlich habe ich mich schon gefragt, was im zweiten Buch wohl anders steht bzw. ob dieses noch einen Mehrwert gegenüber dem ersten Teil bietet. Vielleicht könntest du kurz die wesentlichen Unterschiede aus deiner Sicht zusammenfassen? Das wäre super von dir.
      Wie bereits gesagt, setze ich auch eher weniger auf den 50 % Discount bzw. die MOS, sondern primär auf die Qualitätsparamter. Dennoch ermöglicht die Ermittlung des Empfehlungspreises zumindest eine grobe Einschätzung zum tatsächlichen Wert des Unternehmens. Und ehrlich gesagt, genügt mir auch eine faire bis leichte Unterbewertung. 😉

      Bei Tim Schäfer schaue ich auch ab und zu vorbei. Obwohl mir momentan echt die Zeit fehlt dort in die Tiefe zu gehen und bei der Vielzahl an Kommentaren die Spreu vom Weizen zu trennen. Daher habe ich mir angewöhnt dort nach Kommentarschreibern zu suchen, deren Beiträge ich schätze und dann nur vereinzelt mitzulesen.

      Freue mich, mal wieder etwas von dir zu hören.
      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar Freelancer Sebastian

    Die Lektüre ist an die zehn Jahre her. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern. Deutlich im Kopf geblieben ist mir aber, dass Phil Town im ersten Buch ein ständiges Kaufen und Verkaufen – Timing – empfahl (das hatte mich so gar nicht überzeugt), während er im zweiten Buch dazu überging, das Hamstern von ausgezeichneten Qualitätsunternehmen zu propagieren. So zumindest in meiner Erinnerung. Das ist genau meins. Topunternehmen kaufen und am besten nie wieder her geben.

    Ein Kauf lohnt sich wohl nur bedingt. Kennt man eins von Town, kennt man alle.

    In den nächsten Wochen kannst du womöglich Kaufkurse bei deinen vorgestellten Unternehmen ausrufen…

    Schönes Wochenende wünsche ich!

    • Hallo erneut Freelancer.

      Ja, den Timing-Gedanken über MACDs, Stochastik oder gleitende Durchschnitte zu spielen, habe ich für mich auch ziemlich schnell ad acta gelegt. Ich setze da eher auf das kontinuierliche Sammeln großartiger Unternehmen und ggf. dem Abzwacken eines kleinen Teils der monatlichen Sparrate, welcher in eine Cash- bzw. Anleihen-ETF-Position fließt, welche bei Korrekturen (Marktdrawdown > 10 %) oder Bärenmärkten (Marktdrawdown > 20 %) in geeignete Titel investiert wird.

      So gesehen, haben wir wohl ähnliche Schlüsse aus den Schriften Phil Towns gezogen.

      Wünsche ebenfalls ein schönes Wochenende mit maximaler Erholung,
      Whirlwind.

  • Avatar Marcel Neidl

    Hallo zusammen, auch ich habe vor 10 Jahren „Rule # 1 “ gelesen und zwei oder drei Aktien gefunden, die ich gekauft und (vielleicht anders als von Phil Town empfohlen) nie mehr verkauft habe. Das größte Investment war Apple, das man zwischendurch sicher 2 Mal hätte verkaufen sollen / können – es ging teilweise 45% und über 30% runter – und trotz der 25% Steuer hätte man mehr Anteile „gehamstert“. Hab´s nicht gemacht und es war auch so perfekt. In seinem Seminar in Atlanta hat Phil erklärt, wie MACD und die anderen Indikatoren nützlich sind, und zwar: wenn alle drei gewählten Indikator ROT sind – und das kommt sehr selten vor – dann verkaufen. Na ja, und bei 3 x GRÜN kaufen. Das passierte in dem von ihm gewählten 20-jahres Zeitraum nur zwei Mal. In dem Beispiel wurde durch den Verkauf / Kauf das Ergebnis verdoppelt, da zum Tiefpunkt mehr Anteile gekauft werden können, also z.B. Verkauf 1.000 Anteile, Kauf 1.250 Anteile – und das zwei oder 3 Mal. Das bringt ne Menge Rendite! Ich hoffe, ich habe mich klar ausgedrückt.

    • Hallo Marcel,

      die Beobachtung und Interpretation der drei genannten Werkzeuge (MACD, Stochastik und gleitender Durchschnitt) ist einzeln betrachtet nicht schwer. Der wahre Nutzen ergibt sich meiner Meinung nach jedoch erst, wenn man alle drei Tools miteinander kombiniert und entsprechend seine Schlüsse zieht. Das finde ich dann aber nicht mehr ganz so trivial bzw. es benötigt einiges an Übung.
      Daher konzentriere ich mich vorerst primär auf das Auffinden „wunderbarer Unternehmen“ und lasse den Timing-Gedanken maximal in der Art einfließen, wie gerade in der Antwort auf Freelancers Kommentar beschrieben.
      Aber wer weiß, wenn ich genügend „wunderbare Unternehmen“ gefunden habe und mir irgendwann langweilig sein sollte, vielleicht bemühe ich dann doch noch einmal die Town’schen Tools… Eine Art Ampel wäre doch nicht schlecht – alle drei Signale grün: kaufen – alle drei Signale rot: verkaufen. 😉

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar Lewin

    Hallo Whirlwind,

    Danke für den interessanten Beitrag. Würde mich sehr freuen, wenn du eine Analyse dazu machst.

    Welche Aktien stehen bei dir in der aktuellen Marktlage denn ganz oben auf der Wunschkaufliste?

    Viele Grüße
    Lewin

    • Hallo Lewin,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die positive Rückmeldung zur Buchzusammenfassung. 🙂

      Im Prinzip unterscheidet sich meine Wunschkaufliste in den aktuell eher unruhigen Börsenzeiten wenig von meiner Wunschkaufliste in ruhigen Börsenzeiten. So oder so konzentriere ich mich auf wunderbare Unternehmen, um mit den Worten von Phil Town zu sprechen, die ihre Umsätze, Cashflows, Gewinne und Dividenden langfristig und zuverlässig steigern und welche finanziell solide aufgestellt sind. 🙂

      Allerdings hoffe ich, dass die günstigen Kurse an der Börse noch einige Wochen Bestand haben, sodass ich die nächste Tranche im Rahmen der PV-Challenge noch zu Angebotspreisen tätigen kann.

      So, diese Woche steht noch die kennzahlenbasierte Analyse zu Halma PLC an. Also ran an die Arbeit. 🙂

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Allen Lesern, die nicht auf meine eigene Analyse nach dem Investmentansatz von Phil Town warten wollen, sei an dieser Stelle kurz der folgende Beitrag von Andreas Haslinger von TraderFox ans Herz gelegt. 🙂

    https://aktien-mag.de/blog/aktienanalysen/aktienanalyse-neu-gedacht-hat-die-phil-town-aktie-abiomed-nach-einem-miserablen-jahr-den-boden-gefunden/p-35289

    Viele Grüße,
    Daniel aka Whirlwind.

  • Avatar Eduard Piel

    Vielen Dank für die Aufarbeitung dieser Methode, mir hat das Lesen Spaß gemacht!

    Grüße!

    • Hallo Eduard,

      vielen Dank für deinen kurzen, aber netten Kommentar. Es freut mich sehr, dass du dir die Zeit zum Lesen und Kommentieren genommen hast.

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar Daniel

    Hallo Daniel,

    spannender Artikel. Aufgrund dessen habe ich mir das Buch auch gleich geholt 🙂

    Laut dem Buch soll man für die großen Fünf die Entwicklung über zehn, fünf und einem Jahr betrachten.

    Hast du so eine Analyse bereits gemacht? Und falls ja, wo bekommst du die Werte über zehn Jahre für ROIC oder die anderen Bilanz-/GuV-Werte her? Bei Msn Money habe ich z.B. für ROIC nur Werte für das aktuelle Jahr und für die letzten fünf Jahre gefunden.

    Viele Grüße
    Daniel

    • Hallo Daniel. 🙂

      Vielen Dank für deinen Kommentar und toller Vorname, by the way. 🙂

      Ja, ich schaue mir mittlerweile alle Unternehmen entsprechend der Big Five nach Phil Town an. Allerdings habe ich das ROIC für mich etwas abgewandelt. Ich würde dir heute Abend noch einmal ausführlich antworten, wenn ich am PC bin, okay?

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

    • Hallo Daniel,

      nun noch einmal zu deiner Frage hinsichtlich der Big Five nach Phil Town etwas ausführlicher.

      Wenn du dir meine aktuellen Analysen anschaust, dann habe ich da neuerdings immer eine weitere Übersicht mit den aus meiner Sicht wichtigsten Kennzahlen, u.a. zum Wachstum, dabei. Hier zum Beispiel basierend auf der britischen Halma plc –> Halma plc – Übersicht, Stand 14.03.2020.

      Hier findest du u.a. die Wachstumsraten über 1-, 3-, 5- und 10-Jahre vom Eigenkapital, Umsatz, Gewinn je Aktie und dem operativen Cashflow. Ich weiß, Phil Town plädiert eigentlich für den Free Cashflow, aber der operative Cashflow wird immer in den jährlichen Geschäftsberichten direkt angegeben und in dieser Richtung bin ich einfach pragmatisch.

      Weiterhin habe ich den ROI angegeben, d.h. Nettogewinn geteilt durch die Summe aus Fremd- und Eigenkapital (= Bilanzsumme). Auch hier bin ich eher pragmatisch unterwegs und nutze die Kennzahl, die ich einfacher finden bzw. berechnen kann. Für einen Teil der Unternehmen findest du aber auch auf Gurufocus direkt den ROIC angegeben. Dazu einfach bei Google den Unternehmensnamen und ROIC eingeben. Meist erscheint Gurufocus gleich als erster Treffer. Die Eingabe von „Stryker ROIC“ führt dann direkt zu Stryker ROIC % und somit zum ROIC und zur Berechnung.

      Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.
      Schau gern mal wieder vorbei oder lass dich einfach bei neu erschienenen Analysen oder anderen Beiträgen automatisch per E-Mail informieren.

      Ansonsten wünsche ich ein erholsames Osterfest.
      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar Mandy

    Hallo Daniel,

    vielen Dank, dass du diese tolle Zusammenfassung veröffentlicht hast! 🙂 Ich finde es sehr gut beschrieben und werde mal versuchen eine Aktie nach diesem Prinzip zu analysieren. Ich wäre auch an Deiner Analyse sehr interessiert!
    Zu Zeiten wie diesen wären die 3 Werkzeuge noch sehr interessant gewesen 😀

    Vielen Dank und liebste Grüße
    Mandy

    • Hallo Mandy,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die lobenden Worte. 🙂

      Ich finde es toll, wenn du dich an eine Aktienanalyse nach Phil Town heranwagst. Bisher habe ich selbst noch kein Unternehmen komplett nach dieser Herangehensweise analysiert. Allerdings habe ich einige Elemente daraus für mich aufgegriffen und diese in meine kennzahlenbasierten Aktienanalysen eingearbeitet. Falls du anschließend mit deiner Town’schen Analyse zufrieden bist, darfst du diese gern hier auf dem Blog veröffentlichen. 🙂

      Ja, die drei Werkzeuge wären evtl. hilfreich gewesen. Allerdings bedarf es schon einiges an Übung, um diese zuverlässig anwenden zu können und ich befürchte, so schnell wie der Markt nachgegeben hat, hätten auch die drei Werkzeuge den Großteil nicht verhindern können.

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Es gibt ein Plattform, die sich sehr professionell und intensiv mit den Werkzeugen beschäftigt: Wallstreet.io von Micah Lamah, habe ich als Email notification seit 2012, und sie sind hervorgegangen aus der Analyse von Apple stock.
    Neuerdings, seit Feb. 2020, bieten sie auch option trading an und sie haben eine eigene Plattform entwickelt mit einer sehr ansprechenden Oberfläche. Ich habe 3 Monate als Abo, hab es aber aus Zeitgründen erst mal aufs Eis gelegt.

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    Micah

    • Vielen Dank für den Hinweis, Marcel.

      Vielleicht ist dieser Service etwas für den ein oder anderen Leser bzw. die ein oder andere Leserin.

      Schönes Osterfest wünsche ich,
      Whirlwind.

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