Apple – Mehr als iPhone – Analyse vom 08.11.2020

Übersicht - Apple, Stand 08.11.2020
Übersicht – Apple, Stand 08.11.2020

In meiner heutigen Analyse schaue ich mir AppleTicker AAPL – auf Basis meiner kennzahlenbasierten Bewertungssystematik und aktualisiert um die Geschäftszahlen des 2020er Fiskaljahres erneut genauer an. Im Beitrag gehe ich dabei wie gewohnt auf das Unternehmen, sein Geschäftsmodell und seine wesentlichen Kennzahlen ausführlich ein. Hierzu werden anhand von ausgewählten Fundamentaldaten die finanzielle Stabilität, die Profitabilität und das Wachstum näher betrachtet. Zur Beurteilung des Risikos schaue ich weiterhin, wie sich das Unternehmen in der letzten Krise geschlagen hat und welche Drawdowns für die Aktie üblich sind? Zum Schluss erfolgt eine Einschätzung der aktuellen Bewertung, verglichen mit der historischen Bewertung auf Basis des KGVs und bei dividendenzahlenden Unternehmen zudem auf Basis der Dividendenrendite.

Allgemeines zum Unternehmen und zur Aktie

Apple Inc. ist ein global tätiger US-amerikanischer Hard- und Softwareentwickler, welcher 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne gegründet wurde. Das Technologieunternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Elektronikendgeräte wie Computer (MacBooks), Smartphones (iPhones), Tablets (iPads), Wearables und Accessories (Apple Watch, AirPods, iPods…) sowie dazugehörige Software und Services (AppStore, Apple Music, iCloud…). Apple erzielte damit im abgeschlossenen Fiskaljahr 2020 einen Umsatz von 274,5 Mrd. USD sowie einen Netto-Gewinn i.H.v. 57,4 Mrd. USD, was einer Steigerung um 5,5 % bzw. 3,9 % zum Geschäftsjahr 2019 entspricht. Nicht schlecht für ein Unternehmen dieser Größenordnung.

Kategorisiert nach Produkten bzw. Produktgruppen erzielte Apple dabei im Geschäftsjahr 2020 die folgenden Umsätze:

  • iPhones (137,8 Mrd. USD // 2020)
  • Mac (28,6 Mrd. USD // 2020)
  • iPad (23,7 Mrd. USD // 2020)
  • Wearables, Home & Accessories (30,6 Mrd. USD // 2020)
  • Services (53,8 Mrd. USD // 2020)

Wie zu sehen ist, tragen die iPhones noch immer etwa 50 % am Gesamtumsatz von Apple bei. Für diese Abhängigkeit – quasi von einem Produkt – wurde Apple lange Zeit kritisiert und daher vom Markt trotz stabiler und solider Wachstumsraten mit vergleichsweise geringen Multiples bewertet. Zugegeben, auch ich habe Apple lange Zeit hauptsächlich als Hardwareproduzenten gesehen, der zwar nebenher sein eigenes Betriebssystems (iOS) entwickelt, die wirtschaftliche Stärke bzw. den Burggraben durch das Apple eigene Ökosystem habe ich jedoch lange Zeit verkannt.

Zudem zeigt folgende Grafik, dass die Abhängigkeit vom iPhone immer mehr abnimmt bzw. dass die anderen Produktgruppen – allen voran Wearables, Home & Accessories sowie Services – mittlerweile einen immer größeren Anteil an Apples Gesamtumsatz haben.

Umsatzanteil je Produktkategorie von 2017 bis 2020
Apples Umsatzaufteilung im Vergleich von 2017 bis 2020

Unter die Produktkategorie Wearables, Home & Accessories fallen u.a. die allseits beliebten AirPods sowie die erfolgreiche, bereits in der 6. Generation erhältliche Apple Watch. Der Bereich Services enthält u.a. Umsätze, welche durch die Spielplattform Apple Arcade, den Nachrichten- und Magazinservice Apple News+ sowie durch Apples Payment Services generiert werden.

Im Großen und Ganzen schreitet die (Produkt-)Diversifizierung im Apple-Konzern also weiter voran.

Nach dem Global Industry Classification Standard (GICS) wird Apple dem Technologiesektor (= information technology) zugeordnet. Die Aktie ist im Dow Jones, im S&P 500 und im NASDAQ 100 gelistet und kann mit Hilfe der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) US0378331005 sowie der Wertpapierkennnummer (WKN) 865985 eindeutig identifiziert werden.

Aktien-Dashboard und Qualitätsfaktoren

Das Geschäftsjahr von Apple beginnt am 01. Oktober und endet am 30. September. Somit ergibt sich bereits heute unter Berücksichtigung der Geschäftszahlen des abgeschlossenen Fiskaljahrs 2020 mit Stand 08.11.2020 für Apple folgendes Dashboard:

Apple Dashboard, Stand 08.11.2020, Whirlwind-Investing
Apple – Dashboard, Stand 08.11.2020 – Whirlwind-Investing

Finanziell ist Apple mit einer Eigenkapitalquote, gemittelt über 3 Jahre, von gut 25 % und einer Schuldentilgungsdauer (ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel) von unter 3,5 Jahren solide aufgestellt. Allerdings fällt auf, dass das berichtete Eigenkapital seit dem Fiskaljahr 2017 rückläufig ist.

Andererseits sollten bei Apple vor allem die flüssigen Mittel (Cash, cash equivalents and marketable securities) in Höhe von über 90 Mrd. USD bzw. 5,24 USD pro Aktie berücksichtigt werden. Wobei in der 2020er Bilanz nochmals weitere „marketable securities“ i.H.v. 100,9 Mrd. USD als „non-current assets“ ausgewiesen werden. Aus finanzieller Sicht besteht hier also offensichtlich kein Grund zur Sorge.

Bilanz Apple zum 30.09.2020, Quelle Geschäftsbericht zum Fiskaljahr 2020
Balance Sheets per 30.09.2020, Quelle: Annual Report Fiskaljahr 2020, Apple

Apple wirtschaftet äußerst profitabel und hat seit über 10 Jahren stets positive operative Gewinne ausgewiesen. Die Eigenkapitalrendite, gemittelt über 3 Jahre, beträgt 68 % und die operative Marge lag zuletzt bei 24 %.

Apple ist die letzten Jahre stabil und beispielhaft gewachsen und hat sich dadurch zu einem der wertvollsten Unternehmen der Erde entwickelt. Allerdings zeigt die nähere Betrachtung auch, dass die Wachstumsraten über die letzten Jahre stetig zurückgegangen sind, was bei einem Unternehmen von der Größe und der Marktdurchdringung nicht weiter verwunderlich ist. Apple hat jedoch die finanziellen Mittel, um damit auch in Zukunft von laufenden und kommenden Trends profitieren zu können, was zu einer erneuten Steigerung des Wachstums führen könnte.

Apples Wachstumsraten über 10 Jahre
Wachstumsraten über 10 Jahre von Apple

Aktuell zahlt Apple eine Quartalsdividende i.H.v. von 0,205 USD (0,82 USD vor dem Aktien-Splitt) und lässt damit seine Aktionäre in Form regelmäßiger Gewinnausschüttungen zuverlässig am geschäftlichen Erfolg teilhaben. Bezogen auf den aktuellen Preis der Aktie von etwa 118 USD führt dies zu einer annualisierten Dividendenrendite i.H.v. etwa 0,7 %. Das jährliche Dividendenwachstum (CAGR) über 5 Jahre beträgt 9,7 % p.a. und die über 3 Jahre gemittelte Ausschüttungsquote liegt bei 23,9 % des Netto-Gewinns.

Performance im Vergleich

An dieser Stelle folgt ein Blick auf die Performance der letzten Jahre. Die Total-Return-Rendite über die letzten 5 Jahre, d.h. Kauf der Apple-Aktie zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2015 und Verkauf zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2020, beträgt inkl. der gezahlten Dividenden durchschnittlich 23,3 % pro Jahr (alle Preise und Dividenden in USD). Wahnsinn!

Im Vergleich mit dem breiten S&P 500 Kurs-Index sowie mit dem Technologie-Index NASDAQ 100, zeigt sich, dass die Aktie von Apple über 5 Jahre zudem deutlich besser lief als die gewählten Benchmarks, wie der folgende Chart-Vergleich zeigt.

Chart-Vergleich Apple mit S&P 500 und NASDAQ 100
Chartvergleich – Apple verglichen mit dem S&P 500 und dem NASDAQ 100, Stand 08.11.2020, Quelle: ariva.de

Risiko: Ergebnisse in der letzten Krise

Allgemeinhin wird an der Börse zur Quantifizierung des Risikos die Volatilität verwendet. Dabei zeigt die Volatilität die Schwankungsintensität des Preises einer Aktie innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Je höher die Volatilität eines Wertpapiers, umso stärker schlägt der Kurs nach oben und unten aus und desto riskanter wird eine Investition in selbiges im Allgemeinen angesehen.

Langfristig orientierten Investoren können Preisschwankungen im Grunde genommen jedoch weitestgehend egal sein, da der Preis letztlich nur beim Kauf, beim Nachkauf oder beim Verkauf eine Rolle spielt. Das Hauptrisiko für einen Langfristanleger ist meiner Meinung nach dagegen, dass das Unternehmen auf Grund einer langanhaltenden fundamentalen Schwäche irgendwann in ernste Zahlungsschwierigkeiten gerät und infolgedessen Insolvenz anmelden muss. Daher schaue ich mir zur Beurteilung des Risikos hier noch einmal gezielt die fundamentalen Daten – besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – an. Dabei konzentriere ich mich vor allem auf die Kennzahl des operativen Gewinns (EBIT). Wesentliche Fragen sind für mich an dieser Stelle:

  • Musste das Unternehmen in der letzten Krise einen Verlust ausweisen (EBIT < 0)?
  • Betrug der Gewinnrückgang in den Jahren der Krise > 50 %?
  • Wie viele Jahre dauerte es nach einem signifikanten Gewinnrückgang, bis der operative Gewinn wieder auf Vorkrisenniveau oder darüber lag?

Für den gesamten Zeitraum meiner Betrachtung, d.h. seit dem Geschäftsjahrs 2006 hat Apple stets positive operative Gewinne (EBIT) ausgewiesen. Weiterhin gab es seitdem keine Gewinnrückgänge > 50 %. Der maximale Rückgang (Year-over-Year) betrug 15,7 % von 2015 auf 2016.

Wobei das Fiskaljahr 2015 mit einem operativen Gewinn i.H.v. gut 81 Mrd. USD ein außerordentlich gutes Jahr für Apple gewesen war. Ein operatives Ergebnis in dieser Höhe konnte bis heute nicht noch einmal wiederholt werden.

Schließlich werfe ich an dieser Stelle nun noch einen Blick auf die Drawdowns der Aktie. Als Drawdown bezeichnet man den Abstand des Kurses vom vergangenen Höchststand. Drawdowns werden üblicherweise in Prozent angegeben. Diese Betrachtung vermittelt einen Eindruck, welche (Buchwert-)Verluste Investoren in der Vergangenheit hinnehmen mussten, worauf man sich unter Umständen in Zukunft einstellen sollte und ob es womöglich sogar Muster im Kurs gibt, die unter Umständen typisch für die jeweilige Aktie sind. Die Drawdowns der Aktie von Apple werden im folgenden Diagramm dargestellt.

Drawdown-Chart Apple, Whirlwind-Investing
Drawdown-Chart – Apple, Stand 08.11.2020

In der Zeit rund um die Weltfinanzkrise 2008/2009 mussten Aktionäre von Apple trotz der fortlaufenden Steigerung der Umsätze und Gewinne einen Kursverlust von 60 % hinnehmen. Das nenne ich mal „Ineffizienz des Marktes“. Umsätze und Gewinne steigen und der Kurs bricht dennoch ein. Allerdings wurde bereits im November des Jahres 2009 ein neues Hoch erreicht. Allgemeinhin verdeutlicht der Drawdown-Chart von Apple, dass der Kursverlauf des Öfteren durch Rücksetzer im Bereich von 30 % bis 40 % gekennzeichnet ist.

Neben dem signifikanten Rücksetzer von Apple im 4. Quartal 2018, als der Kurs um gut 38 % korrigierte, gab der Kurs auch im Zuge der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 erneut um über 30 % nach, erholte sich dann bis Juni 2020 wieder vollständig und machte sich erneut auf zu neuen Hochs.

Aktuell ist der Kurs noch um gut 10 % vom letzten Hoch bei 134 USD entfernt.

Aktuelle Bewertung in Relation zur historischen Bewertung

Zum Schluss werfe ich an dieser Stelle wie üblich einen Blick auf die aktuelle Bewertung der Aktie. Dabei vergleiche ich diese mit der eigenen historischen Bewertung des Wertpapiers auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses und der Dividendenrendite.

Im Durchschnitt der letzten 5 Jahre wurde Apple mit einem KGV von 16,6 bewertet. Laut Seeking Alpha erwarten die Analysten für das Fiskaljahr 2021 einen Gewinn je Aktie i.H.v. 3,94 USD. Basierend auf dem aktuellen Preis von etwa 118 USD entspricht dies einem KGV21(e) von knapp 30. Damit liegt die aktuelle Bewertung auf KGV-Basis deutlich über dem historischen Durchschnitt.

Auch im KGV-Chart wird der beachtliche Bewertungsanstieg der Apple-Aktie deutlich. Noch vor einem Jahre hätte man die Aktie von Apple zu einem Kurs-Gewinn-Multiple von unter 20 bekommen können. Das KGV kletterte im Laufe des Jahres 2020 sogar bis auf einen Spitzenwert von über 40.

KGV-Chart Apple, Whirlwind-Investing
KGV-Chart – Apple, Stand 08.11.2020

Der KGV-Chart zeigt somit also auch, dass ein nicht unerheblicher Teil von Apples diesjähriger Performance auf die sogenannte KGV-Expansion zurückzuführen ist.

Mit Blick auf die historische Dividendenrendite zeigt sich, dass Apple-Aktionäre über 5 Jahre eine durchschnittliche Dividendenrendite i.H.v. 1,6 % erhalten haben. Auf Basis der aktuellen Quartalsdividende i.H.v. 0,205 USD/Aktie lässt sich unter Berücksichtigung des aktuellen Aktienpreises eine annualisierte Dividendenrendite von 0,7 % ableiten. Damit liegt die aktuelle Dividendenrendite deutlich unter der historischen Dividendenrendite.

Der DivR-Chart zeigt schließlich, dass der Kurs der Apple-Aktie in den letzten Jahren deutlich stärker gestiegen ist, als die Dividende, was letztendlich zu diesem aktuell niedrigen Niveau führt.

DivR-Chart Apple, Whirlwind-Investing
DivR-Chart – Apple, Stand 08.11.2020

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Zusammenfassung

Ohne Frage handelt es sich bei Apple um eines der bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmen unserer Zeit. Jahr für Jahr erlöst der Konzern gigantische Umsätze und erzielt damit nicht weniger beachtliche Gewinne. Investoren, die die Apple-Aktie im Depot haben, konnten damit in den letzten Monaten und Jahren satte Renditen erzielen und gleichzeitig die bekannten Indizes zum Teil deutlich outperformen.

Apple ist finanziell sehr solide aufgestellt und verfügt zudem über flüssige Mittel in ansehnlicher Höhe. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind diese flüssigen Mittel umgangssprachlich gesprochen „Gold wert“, z.B. im Hinblick auf Übernahmen, welche bei günstigen Gelegenheiten somit zügig getätigt werden können.

Apple wirtschaftet profitabel und wächst stabil. Allerdings zeigt der Detailblick auch, dass die Wachstumsraten im Laufe der letzten Jahre stetig zurückgegangen sind. Da Apple kontinuierlich eigene Aktien zurückkauft, fällt dies bei den „pro Aktie“ berichteten Kennzahlen jedoch weniger auf. So wächst der Gewinn je Aktie nach wie vor um gut 10 % pro Jahr.

Dennoch sollten Investoren im Blick behalten, dass gerade ein Großteil der diesjährigen Performance der Apple-Aktie auf die sogenannte KGV-Expansion, d.h. auf eine Neubewertung der Aktie mit höheren Multiples, zurückzuführen ist. Noch vor gut einem Jahr wurde Apple mit einem KGV unter 20 gehandelt. Im Laufe dieses Jahres lag das KGV in der Spitze bei knapp über 40. Im Allgemeinen sind solche Neubewertungen jedoch einmalige Effekte. Im langen Schnitt sollte dagegen der Kurs der Aktie mit den Umsätzen, Cashflows und Gewinnen steigen.

Im Zusammenhang mit der bilanziellen Qualität und der hohen Kundenbindung empfinde ich für die Apple-Aktie ein Kurs-Gewinn-Multiple im Bereich von 25 bis 30 als angemessen.

Spannend finde ich bei Apple zudem das zunehmende Engagement im Bereich Gesundheit & Fitness, z.B. durch die Apple Watch und den neuen Apple Fitness+ Service, sowie die Aktivitäten rund um das Thema mobiles und bargeldloses Bezahlen.

Zum Schluss habe ich mir noch den aktuellen Free Cash Flow von Apple angesehen und basierend auf der aktuellen Marktkapitalisierung die „Free Cash Flow“-Rendite errechnet. Laut Morningstar betrug der Free Cash Flow in den letzten zwölf Monaten (TTM) 73,37 Mrd. USD. Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt dagegen 2.017,9 Mrd. USD. Daraus ergibt sich eine FCF-Rendite von gut 3,6 %.

Wie steht ihr aktuell zu Apple? Seid ihr investiert und konntet damit zumindest teilweise von der enormen Performance der Aktie in den letzten Monaten profitieren? Seid ihr weiterhin bullish für die zukünftige fundamentale Entwicklung des Konzerns? Oder seht ihr ein Ende der Wachstumsaussichten am Horizont aufkommen? Ich bin auf eure Meinung und Argumente gespannt. Lasst dazu gern einen Kommentar da. 🙂

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Viele Grüße,
Whirlwind.

Disclaimer: Die unter Whirlwind-Investing veröffentlichten Analysen und Texte stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Ich veröffentliche hier lediglich meine persönliche Meinung. Aktien, ETFs und Fonds sind immer mit Risiken behaftet. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Trotz gründlicher Recherche kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen keine Haftung übernommen werden. Beachtet bitte auch noch einmal meinen gesonderten Disclaimer als Teil des Impressums.

Transparenzhinweis: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels befinden sich Aktien von Apple in meinem Depot. Weiterhin bespare ich zurzeit Aktien von Apple monatlich in Form automatisierter Aktiensparpläne.

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5 Kommentare

  • Avatar Freelancer Sebastian

    Hi Daniel,

    Apple schlummert seit 2011 in meinem Depot. Splitbereinigt zwischen 8,50€ und 16€ gekauft. Time in the Market….

    Der Erfolg liegt darin, immer gehalten zu haben, allen Unkenrufen und Untergangsmeldungen („Die Story ist vorbei“) getrotzt zu haben. Apple ist eine starke Marke. Ein ernstzunehmender Player in der Digitalzukunft. Ich bleibe weiter an Bord.

    Alles Gute für dich!

    • Hallo Sebastian,

      herzlichen Glückwunsch zum frühzeitigen Einstieg in Apple. Wie ich geschrieben habe, habe ich lange Zeit den enormen Burggraben des Konzerns einfach nicht gesehen bzw. verstanden. Naja, nun bin ich lieber spät als nie dabei. Wobei, wenn ich sehe, was Apple mit seinen ersten eigenen Chips so treibt und noch vor hat, kann dies die Wachstumsphantasien noch einmal richtig anheizen.
      Meiner Meinung nach hast du es richtig gemacht und den Gewinner einfach stur weiter gehalten. Man stutzt oder fällt ja auch nicht seine ertragsreichsten Bäume, oder?

      Freue mich über deine nächsten Kommentare.

      Viele Grüße,
      Daniel.

  • Pingback: Schmankerl der Woche KW46 2020 –

  • Sehr schöner und ausführlicher Artikel, da kann ich mir noch ein Scheibchen abschneiden. 😀

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