Apple – Analyse vom 29.12.2019

In dieser Analyse schaue ich mir Apple auf Basis meiner kennzahlenbasierten Bewertungssystematik genauer an. Wie üblich gehe ich hierbei auf das Unternehmen, seine Geschäftsfelder und seine wesentlichen Kennzahlen zur finanziellen Stabilität, Profitabilität und zum Wachstum näher ein. Zur Beurteilung des Risikos schaue ich weiterhin, wie sich das Unternehmen in der letzten Krise geschlagen hat und welche Drawdowns für die Aktie üblich sind? Zum Schluss erfolgt eine Einschätzung der aktuellen Bewertung, verglichen mit der historischen Bewertung auf Basis des KGVs und der Dividendenrendite.

Allgemeines zur Aktie und zum Unternehmen

Apple Inc. ist ein global tätiger US-amerikanischer Hard- und Softwareentwickler, welcher 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne gegründet wurde. Das Technologieunternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Elektronikendgeräte wie Computer (MacBooks), Smartphones (iPhones), Tablets (iPads), Wearables und Accessories (Apple Watch, AirPods, iPods…) sowie dazugehörige Software und Services (AppStore, Apple Music, iCloud…). Apple erzielte damit im abgeschlossenen Fiskaljahr 2019 einen Umsatz von 260 Mrd. USD sowie einen Netto-Gewinn von 55 Mrd. USD.

Im Rahmen des Annual Reports 2019 untergliedert Apple seine Umsätze nach folgenden Kategorien:

  • iPhones (142,4 Mrd. USD // 2019)
  • Mac (25,7 Mrd. USD // 2019)
  • iPad (21,3 Mrd. USD // 2019)
  • Wearables, Home & Accessories (24,5 Mrd. USD // 2019)
  • Services (46,3 Mrd. USD // 2019)

Lange Zeit wurde Apple dafür kritisiert, dass das Unternehmen zu abhängig von den iPhone-Verkäufen sei und selbst im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 erlösen die iPhones in Summe noch immer über 50 % des Gesamtumsatzes. Allerdings nimmt der Anteil der iPhones am Gesamtumsatz allmählich ab, wobei gleichzeitig vor allem die Segmente Wearable, Home & Accessories sowie Services übermäßig wachsen, wie die folgende Abbildung zeigt. Somit scheint sich Apple zunehmend von einem unsicheren, sich auf wenige Produkte konzentrierenden Hard- und Softwareunternehmen zu einem breit aufgestellten Konsumgüterkonzern zu entwickeln, dessen Produkte und Services aus dem täglichen Leben der Menschen idealerweise irgendwann genauso wenig wegzudenken sind, wie beispielsweise Kosmetik, Parfüm/Deos oder Rasierer.

Apples Umsatzanteil je Kategorie von 2017 bis 2019, Quelle: Annual Report 2019, investor.apple.com

Die Aktie von Apple wird unter der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) US0378331005 und der Wertpapierkennnummer (WKN) 865985 geführt, ist im Dow Jones und im NASDAQ 100 gelistet und nach dem Global Industry Classification Standard (GICS) dem Technologiesektor zugeordnet.

Aktien-Dashboard und Qualitätsfaktoren

Das Geschäftsjahr von Apple beginnt am 01.10. und endet am 30.09. und unter Berücksichtigung des abgeschlossenen Fiskaljahrs 2019 ergibt sich mit Stand 29.12.2019 folgendes Dashboard für die Aktie:

Apple Dashboard Whirlwind-Investing
Apple – Whirlwind-Investing Analyse, Stand 29.12.2019

Finanziell ist Apple mit einer Eigenkapitalquote, gemittelt über 3 Jahre, von gut 30 % und einer Schuldentilgungsdauer (ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel) von unter 4 Jahren solide aufgestellt. Allerdings sollten vor allem bei Apple die flüssigen Mittel (Cash, cash equivalents and marketable securities) in Höhe von über 100 Mrd. USD bzw. 22,6 USD pro Aktie berücksichtigt werden (wobei in der 2019er Bilanz weitere „marketable securities“ i.H.v. 105 Mrd. USD als „non-current assets“ ausgewiesen werden). Weiterhin weist Apple zum Ende des Geschäftsjahres 2019 einen treasury stock in Höhe von weiteren 45 Mrd. USD aus.

Die über 3 Jahre gemittelte Eigenkapitalrendite beträgt über 50 % und die Umsätze und Gewinne wachsen stabil und zuverlässig im oberen einstelligen bis unteren zweistelligen Bereich.

Aktuell zahlt Apple eine Quartalsdividende i.H.v. von 0,77 USD, was beim aktuellen Preis der Aktie von etwa 292 USD einer annualisierten Dividendenrendite von 1 % entspricht. Das jährliche Dividendenwachstum (CAGR) über 5 Jahre beträgt 10,5 % p.a. und die über 3 Jahre gemittelte Ausschüttungsquote liegt bei unter 25 % des Netto-Gewinns.

Performance im Vergleich

An dieser Stelle folgt ein Blick auf die Performance der letzten Jahre. Die Total-Return-Rendite über die letzten 5 Jahre, d.h. Kauf der Aktie von Apple zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2014 und Verkauf zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2019, beträgt inkl. Berücksichtigung der gezahlten Dividenden durchschnittlich 19,36 % pro Jahr. Damit hat Apple die Performance des amerikanischen Technologie-Index NASDAQ deutlich übertroffen.

5-Jahres Kursverlauf – Apple verglichen mit dem Nasdaq 100 Kurs-Index, Stand 29.12.2019, Quelle: ariva.de

Risiko: Ergebnisse in der letzten Krise

Allgemeinhin wird an der Börse zur Quantifizierung des Risikos die Volatilität verwendet. Dabei zeigt die Volatilität die Schwankungsintensität des Preises einer Aktie innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Je höher die Volatilität eines Wertpapiers, umso stärker schlägt der Kurs nach oben und unten aus und desto riskanter ist eine Investition in selbiges.

Langfristig orientierten Investoren kann die Schwankung des Preises jedoch im Grunde genommen weitestgehend egal sein, da der Preis letztlich nur beim Kauf, beim Nachkauf oder beim Verkauf eine Rolle spielt. Das Hauptrisiko für einen Langfristanleger ist meiner Meinung nach dagegen, dass das Unternehmen auf Grund einer langanhaltenden fundamentalen Schwäche irgendwann in ernste Zahlungsschwierigkeiten gerät und infolgedessen Insolvenz anmelden muss. Daher schaue ich mir zur Beurteilung des Risikos hier noch einmal gezielt die fundamentalen Daten an, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Dabei konzentriere ich mich vor allem auf die Kennzahl des operativen Gewinns (EBIT). Wesentliche Fragen sind für mich an dieser Stelle:

  • Musste das Unternehmen in der letzten Krise einen Verlust ausweisen (EBIT < 0)?
  • Betrug der Gewinnrückgang in den Jahren der Krise > 50 %?
  • Wie viele Jahre dauerte es nach einem signifikanten Gewinnrückgang, bis der operative Gewinn wieder auf Vorkrisenniveau oder darüber lag?

Für den gesamten Zeitraum meiner Betrachtung, d.h. seit dem Geschäftsjahr 2006 hat Apple stets positive operative Gewinne (EBIT) ausgewiesen. Weiterhin gab es seit dem Fiskaljahr 2006 keinen Gewinnrückgang auf Basis der Kennzahl Gewinn je Aktie (EPS) > 50 %. Der maximale Gewinnrückgang betrug im betrachteten Zeitraum tatsächlich lediglich 10,34 % – von 6,38 USD/Aktie im Jahr 2012 auf 5,72 USD/Aktie im Jahr 2013. Weiterhin wurde dieser Rückgang bereits ein Jahr später vollständig wieder aufgeholt, als für das Geschäftsjahr 2014 ein Gewinn je Aktie i.H.v. 6,49 USD/Aktie berichtet werden konnte.

Schließlich werfe ich nun noch einen Blick auf die Drawdowns der Aktie. Als Drawdown bezeichnet man den Abstand des Kurses vom jeweils letzten Hoch. Hierfür bietet sich eine Angabe in Prozent an. Die Betrachtung der Drawdowns einer Aktie vermittelt einen Eindruck, welche Buchwertverlusten Investoren in der Vergangenheit ertragen mussten, worauf man sich unter Umständen auch in Zukunft einstellen sollte und welche Muster für den Kurs allgemein üblich sind. Die Drawdowns der Apple-Aktie werden im folgenden Diagramm dargestellt.

Drawdown-Chart Apple Whirlwind-Investing
Drawdown-Chart – Apple, Stand 29.12.2019

In der Zeit rund um die Weltfinanzkrise 2008/2009 mussten Aktionäre von Apple trotz der fortlaufenden Steigerung der Umsätze und Gewinne einen Kursverlust von 60 % hinnehmen. Das nenne ich mal „Ineffizienz des Marktes„… Allerdings wurde bereits im November des Jahres 2009 wieder ein neues Hoch erreicht. Allgemeinhin verdeutlicht der Drawdown-Chart von Apple, dass der Kursverlauf des Öfteren durch Rücksetzer im Bereich von 30 % bis 40 % gekennzeichnet ist.

Den letzten signifikanten Rücksetzer im Chartverlauf von Apple gab es im 4. Quartal 2018 als der Kurs um gut 38 % korrigierte (mit temporären Tief am 03.01.2019). Dazu zeigt das folgende Diagramm mit den Verläufen des Kurses und den Hochs, dass ein Großteil der 2019er Kursrally bei Apple für die Korrektur der Korrektur drauf ging. Tatsächlich erreichte der Kurs erst am 11. Oktober 2019 wieder ein neues Hoch. Dafür ging es anschließend im weiteren Verlauf des 4. Quartals 2019 Schlag auf Schlag, sodass der Kurs innerhalb der 3 Monate um über 22 % (in US-Dollar) zulegte.

Kurs & Hochs – Apple, Stand 29.12.2019

Aktuelle Bewertung in Relation zur historischen Bewertung

Vor allem im Hinblick auf die gerade beschriebene und aktuell (noch) laufende Rally ist der nun folgende Blick auf die aktuelle Bewertung der Aktie im Vergleich zur eigenen historischen Bewertung auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses und der Dividendenrendite bei Apple interessant.

Im Durchschnitt der letzten 5 Jahre wurde Apple mit einem KGV von 14,3 bewertet. Laut Schätzungen auf Seeking Alpha erwarten die Analysten für das Fiskaljahr 2020 einen Gewinn je Aktie i.H.v. 13,06 USD. Basierend auf dem aktuellen Preis i.H.v. von circa 292 USD entspricht dies einem KGV20(e) von 22,4. Damit scheint die Aktie auf KGV-Basis momentan deutlich überbewertet zu sein. Diese Überbewertung ist meiner Meinung nach auch im KGV-Chart ersichtlich.

KGV-Chart Apple Whirlwind-Investing
KGV-Chart – Apple, Stand 29.12.2019

Wie der KGV-Chart von Apple zeigt, bewertete der Markt Apple lange Zeit mit einem Kurs-Gewinn-Multiple zwischen 10 und 15. Seit etwa 2017 erhöht sich dieses Multiple sukzessiv auf das aktuelle Niveau.

Der Blick auf die historische Dividendenrendite zeigt, dass Apple-Aktionäre über 5 Jahre eine durchschnittliche Dividendenrendite i.H.v. 1,7 % erwarten konnten. Auf Basis der aktuellen Quartalsdividende i.H.v. 0,77 USD/Aktie führt dies unter Berücksichtigung des momentanen Preises zu einer annualisierten DivR von etwa 1,1 %. Damit liegt auch die aktuelle Dividendenrendite deutlich unter der historischen Dividendenrendite.

Auch im DivR-Chart wird das verhältnismäßig geringe Niveau der aktuellen Dividendenrendite deutlich. Seit Einführung der Dividende im Laufe des Fiskaljahres 2012 (wobei diese für das erste Dividendenjahr lediglich für das letzte Quartal gezahlt wurde) stieg diese jährlich um gut 10 %. Allerdings stieg seitdem der Kurs der Aktie offenbar noch stärker an, was zu der ersichtlich abnehmenden Dividendenrendite führt.

Dividendenrendite Chart Apple Whirlwind-Investing
DivR-Chart – Apple, Stand 29.12.2019

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Zusammenfassung

Die vorgestellte Apple Inc. ist ein weltweit tätiger US-amerikanischer Technologiekonzern, welcher es wahrscheinlich wie kein anderer versteht seine Kunden durch die Integration von Hard- und Software sowie den zunehmenden Serviceangeboten an sich zu binden. Allerdings erlöst das Unternehmen noch immer über 50 % des Gesamtumsatzes durch seine iPhone-Verkäufe.

Apple ist finanziell solide aufgestellt und dank der hohen flüssigen Mittel (> 100 Mrd. USD) quasi schuldenfrei. Weiterhin wurden in der Vergangenheit fleißig eigene Aktien zurückgekauft, sodass der treasury stock mittlerweile über 45 Mrd. USD beträgt.

Das Unternehmen wächst solide und stabil und in der Vergangenheit konnten Investoren sich über eine jährliche Total-Return-Durchschnittsrendite von über 19 % freuen.

Allerdings ist der Kursverlauf von Apple vergleichsweise volatil und gekennzeichnet von häufigen Rücksetzern i.H.v. 30 % und mehr. In der Weltfinanzkrise 2008/2009 gab der Kurs sogar um über 60 % nach, obwohl gleichzeitig die Umsätze und Gewinne sowie die Cashflows weiter gesteigert werden konnten. Meiner Meinung nach wird Apple verhältnismäßig emotional diskutiert und offenbar auch gehandelt.

Ein Blogger-Kollege, der sich vergleichsweise viel mit Apple und seinem Weg vom Hard- und Softwarekonzern zum Konsumgüterunternehmen (Consumer Product Company) beschäftigt, ist Christian Thiel vom Blog Großmutters Sparstrumpf.

Falls ihr euch tiefergehend für Apple’s Aktienrückkaufprogramme und dem Aufbau der treasury stocks interessiert, empfehle ich das Video von Torsten Tiedt, dem Entwickler des Aktienfinders, auf Youtube: „Wie Apple seine Aktionäre für dumm verkauft“.

Wenn euch der Beitrag gefallen hat, lasst gern einen Kommentar mit euren Gedanken und Anregungen zur vorgestellten Aktie da. Auch über konstruktive Kritik freue ich mich sehr. Gern könnt ihr diesen Artikel sowie den Whirlwind-Investing Blog auch an Gleichgesinnte, Freund und Bekannte weiterempfehlen.

Viele Grüße,
Whirlwind.

Disclaimer: Die unter Whirlwind-Investing veröffentlichten Analysen und Texte stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Aktien, ETFs und Fonds sind immer mit Risiken behaftet. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Trotz gründlicher Recherche kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen keine Haftung übernommen werden. Beachtet bitte auch noch einmal meinen gesonderten Disclaimer als Teil des Impressums.

Transparenzhinweis: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages bin ich in keine der genannten Aktien oder sonstigen Wertpapiere investiert. Fernen beabsichtige ich nicht diese oder andere Aktien oder Investmentvehikel innerhalb der nächsten 48 h zu kaufen oder zu verkaufen.

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2 Kommentare

  • Du haust die Analysen ja raus, puh. Da kommt man gar nicht mehr mit dem Lesen hinterher ;o) …

    Für so ein tolles Unternehmen, und auch mit dieser Zukunftsaussicht, kommt der Wert etwas schlecht weg in deinem Bewertungssystem. Aber wer aufmerksam und auch zwischen den Zeilen liest sieht, dass der Grundtenor ja durchaus positiv ist.

    Was das KGV und die aktuelle Bewertung angeht, in der Tat ist Apple gegen das eigene historische KGV gemessen relativ teuer. Aber im Sektorvergleich sind sie es nicht. Viele Werte haben hier ein KGV von über 30 oder gar 40. Ich halte Apple weiterhin für kaufenswert, spätestens dann, wenn es mal wieder einen Rücksetzer gibt.

    Verbesserungsvorschlag, wenn du die ISIN und auch noch die (dann in meinen Augen wertlose) WKN nennst, warum nicht das Ticker-Symbol unter der man die Aktie an den amerikanischen Börsen findet?

    Ich wünsche dir einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2020!

    CU Ingo.

    PS: Beim Abo für die E-Mail-Benachrichtigung hake ich mal „alle“ an zum Testen.

    • Hallo Ingo,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. 🙂

      Tja, der Redaktionsplan ist prall gefüllt. Und zum 31.12. enden bei vielen Unternehmen die Geschäftsjahre, sodass ich sicherlich in der zweiten Hälfte des ersten Quartals zusätzlich die bestehenden Analysen aktualisieren kann. Also gilt es nichts einreißen zu lassen und stets am Ball zu bleiben. Und tatsächlich habe ich sonst ja bisher noch nicht viel zu berichten…
      Gut, die nächsten Tage folgt die nächste Investitionstranche für das „PV-Challenge“-Depot und der Rückblick auf die ersten drei abgeschlossenen Monate. Aber sonst?

      Findest du, dass Apple schlecht bei meinem Bewertungssystem wegkommt? Immerhin erhält Apple 14 von 23 Punkten. Das sind immerhin 61 % und liegt damit im grünen Bereich. 😉
      Welche Punkte würdest du denn anders bewerten?
      Bzgl. dem Vergleich mit anderen Unternehmen im Tech-Sektor tue ich mich schwer echte Vergleichsmöglichkeiten zu finden. Ich denke z.B. nicht, dass man Apples auf (Privat-)Konsumenten ausgerichtetes Geschäft mit einer Microsoft vergleichen kann, wo immerhin ein Großteil der Umsätze aus dem Geschäftskundenbereich (Lizenzgeschäft, Cloud…) resultieren. Klar, der Gaming- oder sagen wir allgemein Unterhaltsbereich zielt primär auf Privatkunden ab, aber Office, Cloud, etc. wird wohl mittlerweile hauptsächlich für die Business- und institutionellen Kunden entwickelt und die Erlöse dafür von den Privaten ist wohl eher ein nettes Zubrot. Oder wie ist deine Meinung dazu? Tatsächlich eine interessante Frage – mit welchem Konzern kann man Apple am ehesten vergleichen?

      Den Verbesserungsvorschlag nehme ich gern an. Teilweise habe ich auch den Ticker zumindest im Fließtext mit angegeben, was den Vorteil hat, dass der Artikel dann auch eindeutig über die Blog-Suche gefunden wird. Allerdings hatte mich dann verwirrt, dass pro Unternehmen teilweise unterschiedliche Ticker-Symbole je nach Plattform bzw. Marktplatz angegeben werden. Da sind dann die ISIN oder die WKN schon eindeutiger.

      So, nun wünsche ich dir natürlich auch einen guten Start ins neue Jahr 20-20 (mit dem Rutschen wird es wahrscheinlich nichts).
      Was steht bei euch heute Abend so an?

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

      P.S. Vielen Dank für’s Testen der Benachrichtigungsfunktion. Wenn alles so läuft wie gewünscht, solltest du über die Antwort zu deinem Kommentar ja dann jetzt gleich per E-Mail benachrichtigt werden… 😉

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