Adidas – Analyse vom 23.11.2019

Die Adidas AG – ein international bekannter und tätiger Hersteller von Sport- und Freizeitartikeln – steht im Mittelpunkt der heutigen Analyse basierend auf meiner kennzahlenbasierten Bewertungssystematik.

Allgemeines zur Aktie und zum Unternehmen

Die deutsche Adidas AG – gegründet im Jahr 1949 von Adolf „Adi“ Dassler – aktuell geleitet von Kasper Rorsted (Vorstandsvorsitzenden) – ist heute eines der weltweit führenden Unternehmen der Sportartikelbranche und vor allem bekannt durch Marken wie Adidas und Reebok. Dabei setzt der Konzern mit seinen Produkten nicht mehr nur auf die Ausstattung von Spitzensportlern, Sportmannschaften und internationalen Sportveranstaltungen, sondern bedient zudem auch die Wünsche und Bedürfnisse von Freizeitsportlern und regulären Kunden, die den neusten Modetrends in Sachen Sport- und Freizeitbekleidung folgen. Das Produktportfolio setzt sich zusammen aus den Bereichen Schuhe, Bekleidung und Zubehör. Die prozentuale Aufteilung der Produktbereiche am Umsatzerlös kann der folgenden Abbildung entnommen werden:

Umsatzaufteilung nach Produktionsbereichen im Geschäftsjahr 2018, Quelle: Adidas Geschäftsbericht 2018

Die Adidas AG ist im DAX gelistet und wird unter der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) DE000A1EWWW0 bzw. der Wertpapierkennnummer (WKN) A1EWWW gehandelt. Entsprechend dem Global Industry Classification Standard ist Adidas als Schuh- und Sportartikelhersteller dem Nicht-Basiskonsumgütersektor zugeordnet.

Aktien-Dashboard und Qualitätsfaktoren

Das Geschäftsjahr von Adidas läuft vom 01.01. bis 31.12. und unter Berücksichtigung des abgeschlossenen Fiskaljahrs 2018 ergibt sich mit Stand 23.11.2019 folgendes Dashboard zur Aktie:

Adidas Dashboard Whirlwind-Investing
Adidas – Whirlwind-Investing Analyse, Stand 23.11.2019

Mit Blick auf die Kennzahlen zeigt Adidas ein überaus positives Bild und erreicht nach meiner Bewertungssystematik 15 Qualitätspunkte. So liegt die über 3 Jahre gemittelte Eigenkapitalquote bei über 42 % und die Schuldentilgungsdauer ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel bei sehr guten 3,5 Jahren. Weiterhin gefällt mir, dass Adidas von Jahr zu Jahr mehr Eigenkapital ansammelt und dass über mehr als 10 Jahre positive Gewinne erwirtschaftet werden konnten. Diese sehr stabile finanzielle Situation wird weiterhin von einer über 3 Jahre gemittelte Eigenkapitalrendite von über 20 % p.a. begleitet.

Auch in Hinblick auf die Wachstumsraten muss Adidas sich nicht verstecken. Das Unternehmen steigert seine Umsätze und Gewinne zuverlässig und stabil im Bereich zwischen 7 und 14 % pro Jahr.

Für das Jahr 2018 hat Adidas eine Dividende in Höhe von 3,35 € gezahlt. Auf Basis des aktuellen Aktienpreises von etwa 273 € ergibt sich eine jährliche Dividendenrendite von etwa 1,2 %. Zudem wurde die Dividende über die letzten 5 Jahre um über 17 % pro Jahr gesteigert. Bei dieser Steigerungsrate verdoppelt sich die Dividende alle 4 bis 5 Jahre. Und unter Berücksichtigung der stabilen Wachstumsraten bei den Umsätzen und Gewinnen in Verbindung mit einer über 3 Jahre gemittelten Ausschüttungsquote von unter 40 % ist davon auszugehen, dass die Dividende auch in Zukunft überdurchschnittlich stark angehoben werden kann. Allerdings muss an dieser Stelle einschränkend erwähnt werden, dass Adidas seine Dividende im Zuge der Weltfinanzkrise 2008/2009 von 0,50 € auf 0,35 € gekürzt hat, obwohl sich der Konzern auch in dieser Zeit mit einem berichteten 2009er Gewinn pro Aktie i.H.v. 1,25 € zumindest eine gleichbleibende Dividenden hätte leisten können. Soviel zur Vergangenheit. Mit Hinblick auf die aktuelle Dividendenpolitik verspricht das Unternehmen zumindest eine Ausschüttung zwischen 30 % und 50 % des Gewinns aus den fortgeführten Geschäftsbereichen.

Aussage zur Dividendenpolitik, Quelle: https://www.adidas-group.com/de/investoren/aktie/dividendenubersicht, Stand 23.11.2019

Performance im Vergleich

An dieser Stelle folgt ein Blick auf die Performance der letzten Jahre. Die Total-Return-Rendite über die letzten 5 Jahre, d.h. Kauf der Aktie der Adidas AG zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2013 und Verkauf zum mittleren Kurs des Fiskaljahres 2018, beträgt inkl. Berücksichtigung der gezahlten Dividenden durchschnittlich satte 20,58 % pro Jahr. Damit ist die Aktie von Adidas nicht nur besser gelaufen als der deutsche Leitindex DAX, sondern hat auch den amerikanischen Konkurrenten Nike deutlich outperformt.

5-Jahres Kursverlauf – Adidas verglichen mit dem DAX Kurs-Index und dem amerikanischen Konkurrenten Nike, Stand 23.11.2019, Quelle: ariva.de

Risiko: Ergebnisse in der letzten Krise

Allgemeinhin wird an der Börse zur Quantifizierung des Risikos die Volatilität verwendet. Dabei zeigt die Volatilität die Schwankungsintensität des Preises einer Aktie innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Je höher die Volatilität eines Wertpapiers, umso stärker schlägt der Kurs nach oben und unten aus und desto riskanter ist eine Investition in selbiges.

Langfristig orientierten Investoren kann die Schwankung des Preises jedoch im Grunde genommen weitestgehend egal sein, da der Preis letztlich nur beim Kauf, beim Nachkauf oder beim Verkauf eine Rolle spielt. Das Hauptrisiko für einen Langfristanleger ist meiner Meinung nach dagegen, dass das Unternehmen auf Grund einer langanhaltenden fundamentalen Schwäche irgendwann in ernste Zahlungsschwierigkeiten gerät und infolgedessen Insolvenz anmelden muss. Daher schaue ich mir zur Beurteilung des Risikos hier noch einmal gezielt die fundamentalen Daten an, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Dabei konzentriere ich mich vor allem auf die Kennzahl des operativen Gewinns (EBIT). Wesentliche Fragen sind für mich an dieser Stelle:

  • Musste das Unternehmen in der letzten Krise einen Verlust ausweisen (EBIT < 0)?
  • Betrug der Gewinnrückgang in den Jahren der Krise > 50 %?
  • Wie viele Jahre dauerte es nach einem signifikanten Gewinnrückgang, bis der operative Gewinn wieder auf Vorkrisenniveau oder darüber lag?

Für den gesamten Zeitraum meiner Betrachtung, d.h. seit dem Geschäftsjahr 2006 hat Adidas stets positive operative Gewinne (EBIT) ausgewiesen. Allerdings gab es im Betrachtungszeitraum von 2006 bis heute tatsächlich einen Gewinnrückgang auf Basis der Kennzahl Gewinn je Aktie (EPS) > 50 % und zwar im Zuge der Weltfinanzkrise. Damals betrug der maximale Gewinnrückgang immerhin 61,54 % – von 3,25 €/Aktie im Jahr 2008 auf 1,25 €/Aktie im Jahr 2009. Weiterhin konnte erst 2012 mit 3,78 €/Aktie wieder ein Gewinn über dem Vor-Krisen-Niveau berichtet werden. Einen weiteren signifikanten Gewinnrückgang gab es nochmals im Jahr 2014, als der Gewinn von 3,93 €/Aktie um über 22 % auf 3,05 €/Aktie zurückging.

Ganz zum Schluss werfe ich noch einen Blick auf die Drawdowns der Aktie, d.h. den prozentualen Abstand des Kurses vom jeweils letzten Hoch, da dies einen Eindruck vermittelt, mit welchen Buchwertverlusten Investoren der Adidas AG in der Vergangenheit umgehen mussten.

Drawdown-Chart – Adidas, Stand 23.11.2019

Tatsächlich mussten Adidas-Aktionäre im Rahmen der Weltfinanzkrise 2008/2009 einen erheblichen Kursverlust von knapp 60 % hinnehmen. Allerdings erholte sich der Kurs verhältnismäßig schnell wieder, sodass bereits Ende 2010 ein neues Hoch erreicht wurde. Somit erholte sich der Kurs deutlich schneller, als die Gewinne. Einen weiteren signifikanten Kursrücksetzer gab es schließlich Ende 2014, als der Kurs erneut um über 40 % nachgab.

Seit 2015 wechseln sich im Kurs der Adidas Aktie neue Hochs mit teilweise deutlichen Korrekturen und Rücksetzern von bis zu 15 % regelmäßig ab.

Aktuelle Bewertung in Relation zur historischen Bewertung

Zum Schluss werfe ich an dieser Stelle gern bekanntermaßen einen Blick auf die aktuelle Bewertung der Aktie, vor allem im Vergleich zur eigenen historischen Bewertung auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses und der Dividendenrendite.

Im Durchschnitt der letzten 5 Jahre wurde die Aktie von Adidas mit einem KGV von 23 bewertet. Laut Schätzungen auf finanzen.net erwarten die Analysten für das Fiskaljahr 2019 einen Gewinn je Aktie i.H.v. 9,82 €. Basierend auf dem aktuellen Preis von etwa 273 € entspricht dies einem KGV19(e) von 27,8. Damit scheint die Aktie auf KGV-Basis momentan etwa 21 % überbewertet zu sein. Diese Einschätzung untermauert auch der folgende KGV-Chart.

KGV-Chart – Adidas, Stand 23.11.2019

Dieser zeigt, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis seit 2016 vergleichsweise zyklisch zwischen 20 und 30 pendelt. Mit einem Gewinn-Multiple auf Basis der erwarteten 2019er Gewinne von knapp 28 befindet sich der Kurs aktuell eher im oberen Bereich dieser Bandbreite.

Der Blick auf die historische Dividendenrendite seit 2006 zeigt, dass Adidas-Aktionäre über 5 Jahre eine durchschnittliche Dividendenrendite i.H.v. etwa 1,8 % erhielten. Für 2019 gehen die Analysten von einer Jahresdividende i.H.v. 3,84 €/Aktie aus, was auf Basis des aktuellen Preises zu einer DivR19(e) von etwa 1,4 % führt. Damit liegt die aktuelle Dividendenrendite gut 22 % unter der historischen Ø-DivR, was ebenfalls für eine Überbewertung der Aktie spricht.

DivR-Chart – Adidas, Stand 23.11.2019

Allerdings zeigt der DivR-Chart, dass seit 2016 auch einige Male Dividendenrenditen von über 2 % erreicht werden konnten. Evtl. lohnt es also für zukünftige Adidas-Aktionäre den nächsten größeren Rücksetzer für den Einstieg abzuwarten.

Empfehlung: Wenn dir die Aktienvorstellung gefallen hat und du von der Qualität des Unternehmens überzeugt bist, vorerst aber erst einmal nur eine kleine Position eröffnen und somit mit „Skin in the Game“ den weiteren Verlauf der Aktie verfolgen möchtest, empfehle ich dir ein Depot beim Broker Trade Republic zu eröffnen.
Der mobile Broker Trade Republic bietet den Aktien- und ETF-Handel ohne Orderprovisionen an. Es fällt lediglich eine Fremdkostenpauschale in Höhe von 1 € an, wodurch auch kleine Ordervolumen wirtschaftlich umgesetzt werden können. Selbstverständlich entstehen bei Trade Republic auch keine Kosten für die Depotführung oder durch Negativzinsen und selbst die Verbuchung von Dividenden erfolgt kostenlos. Gehandelt wird von 7:30 – 23:00 über die LS Exchange, wobei die Spreads (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs) zu den XETRA-Handelszeiten an den XETRA-Referenzmarkt gebunden sind.
Wenn du dein Trade Republic Depot über die folgende Schaltfläche (*) einrichtest, bekomme ich eine kleine Provision dafür. Damit unterstützt du die Refinanzierung und Weiterentwicklung des Whirlwind-Investing Blogs, wofür ich dir bereits vorab danken möchte.

Wenn du weitere Informationen zu Trade Republic von mir benötigst, schreib mir doch einfach eine E-Mail oder kontaktiere mich per Facebook bzw. direkt hier auf dem Blog.

Zusammenfassung

Die deutsche Adidas AGHersteller von Sport- und Freizeitartikelnüberzeugt mit seinen Kennzahlen in den Bereichen finanzielle Stabilität und Profitabilität sowie mit stabilen und soliden Wachstumsraten bei Umsatz, Gewinn und Dividende. Dieses hohe Maß an Qualität brachte Investoren in der Vergangenheit eine Total-Return-Rendite von teilweise über 20 % p.a. ein.

Obwohl es im Großen und Ganzen sowohl fundamental als auch auf Kursebene aufwärts geht, mussten Investoren seit 2006 dennoch mehrmals teils signifikante Gewinn- und Kurseinbrüche ertragen. Seit 2016 pendelt die Bewertung auf KGV-Basis zwischen 20 und 30 bzw. auf Dividendenbasis zwischen 1,3 % und 2 %. Aktuell befindet sich die Bewertung eher im oberen Bereich dieser relativen Betrachtung. Da es bei Adidas regelmäßig zu Drawdowns um die 15 % kommt, könnte man als geduldiger und langfristig orientierter Investor mit einem Einstieg wahrscheinlich auf die nächste „15 %-Rabattaktion“ warten. 😉

Insgesamt betrachte ich Adidas als stabiles Unternehmen und als solides Investment. Der Konzern sollte auch zukünftig zu den Gewinnbringern im DAX zählen.

Was haltet ihr von der Adidas AG? Seid ihr investiert oder beobachtet ihr die Aktie regelmäßig? Seid ihr ähnlich wie ich zuversichtlich gestimmt?

Wenn euch der Beitrag gefallen hat, lasst gern einen Kommentar da. Auch über konstruktive Kritik freue ich mich sehr. Gern könnt ihr diesen Artikel sowie den Whirlwind-Investing Blog auch an Gleichgesinnte und Interessierte weiterempfehlen.

Viele Grüße,
Whirlwind.

Disclaimer: Die unter Whirlwind-Investing veröffentlichten Analysen und Texte stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Aktien, ETFs und Fonds sind immer mit Risiken behaftet. Trotz gründlicher Recherche kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen keine Haftung übernommen werden. Beachtet bitte auch noch einmal meinen gesonderten Disclaimer als Teil des Impressums.

Transparenzhinweis: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages bin ich in keine der genannten Aktien oder sonstigen Wertpapiere investiert. Fernen beabsichtige ich nicht diese oder andere Aktien oder Investmentvehikel innerhalb der nächsten 48 h zu kaufen oder zu verkaufen.

Danke sagen: Wenn euch dieser Beitrag sowie der Whirlwind-Investing Blog im Allgemeinen gefällt, dann lasst gern einen Kommentar da. Das motiviert mich ungemein. 🙂 Natürlich nehme ich auch jegliche Art an konstruktiver Kritik dankend entgegen. Wenn ihr mein Projekt darüber hinaus finanziell unterstützen wollt, könnt ihr mir gern eine kleine Spende per PayPal zukommen lassen. Dadurch helft ihr mir bei der Refinanzierung und Weiterentwicklung des Blogs. Schließlich dürft ihr Whirlwind-Investing natürlich auch an Freunde und Interessierte weiterempfehlen.

Auf Stand bleiben: Wenn ihr über neue Beiträge auf dem Whirlwind-Investing Blog informiert werden wollt, dann „liked“ und abonniert meine gleichnamige Facebook-Seite unter www.facebook.com/pg/WhirlwindInvesting.

(*) Affiliate-Link: Details in meiner Datenschutzerklärung

3 Kommentare

  • Avatar Joe

    Hallo,
    Adidas ist für mich eine absolute Erfolgsstory!
    Es war, glaube ich, die erste oder eine der ersten Aktien die ich je gekauft habe, ich war bei der Erstzuteilung mit dabei und habe nach einem Gewinn von ca. 50 Prozent alle verkauft und mir davon meine erste Küche gekauft, zum Verkauf hat mir damals eine Bankmitarbeiterin geraten, ich könne ja später wieder einsteigen aber da ich damals gar keine Ahnung von der Materie hatte, dachte ich, die Aktie steigt und steigt und wenn du jetzt wieder so hoch einsteigst, dann verlierst du evtl. dein Geld, ohje! Bleib mal lieber weg davon, später hat mir dann die Sache mit dem neuen Markt die Aktienstimmung vermiest, so das ich mich erstmal nicht mehr damit beschäftigt habe..

    Vor einigen Jahren habe ich die Adidas erneut gekauft, der Kaufpreis war ca. 58,- Euro pro Aktie, zwar habe ich zwischendurch 2 mal Verkäufe getätigt (leider..) aber der letzte Stand ist jetzt immer noch bei ca. 90% Gewinn, wenn ich verkaufen würde.
    Eine nette Dividende gibt es ja auch noch…

    Aktuell ist das für miche eine Hold Position, kaufen kommt mir nicht in den Sinn, dazu bräuchte es schon einen wirklich kräftigen Rücksetzer

    VG
    Joe

    • Hallo Joe,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Geschichte zur Adidas Aktie. 🙂
      Ja, leider neigt man gerade als Börsenneuling dazu Gewinne viel zu schnell zu realisieren. Und oftmals gibt man sich nach einigen Prozenten im Plus nicht mit einem Teilverkauf zufrieden, sondern haut gleich die komplette Position raus. :-/ Viele begründen dieses Verhalten mit Gier. Ich denke es liegt eher daran, dass man als unerfahrener Börsianer eher davor Angst hat, die Gewinne wieder zu verlieren. Mir persönlich ging das anfangs mit der Evotec Aktie so, welche ich für etwa 3,20 €/Stk. im Zuge der Brexit-Abstimmung erworben hatte. Jedoch merke ich, dass ich in solchen Angelegenheiten mittlerweile deutlich ruhiger bin und meiner Meinung nach maßvoller aggiere, da ich mich mehr und mehr mit dem eigentlichen Unternehmen hinter der Aktie beschäftige.

      Viele Grüße,
      Whirlwind.

  • Avatar Joe

    Hallo,
    da gebe ich dir Recht, es war sicher keine Gier, damals alle Adidas Aktien zu verkaufen, sondern eher die Angst (als Neuling) mein hart erarbeitetes Geld bei einem Kurssturz zu verlieren und außerdem habe ich von dem Geld wirklich benötigte Anschaffungen gemacht.

    Nach meinem erneuten Kauf für ca. 7000 Euro habe ich beim Stand von 14000, soviele Aktien verkauft, so daß ich nach wie vor mit 7000 Euro Tageskurs investiert war, danach irgendwann nochmal so daß wieder Aktien im Wert von 7000 Euro Tageskurs im Depot geblieben sind, die sind seitdem unberührter Bestand und im Wert haben die sich mehr als verdoppelt.
    Ist/war halt mein Spezialsystem…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.